Neuer FC-Trainer René Wagner: „Es ist eine Chance und gleichzeitig aber auch eine hohe Erwartung“ | OneFootball

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·24 marzo 2026

Neuer FC-Trainer René Wagner: „Es ist eine Chance und gleichzeitig aber auch eine hohe Erwartung“

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Neuer FC-Trainer René Wagner: „Es ist eine Chance und gleichzeitig aber auch eine hohe Erwartung“

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Simon Hense

24 März, 2026

Nach der Entlassung von Lukas Kwasniok ist René Wagner in der Trainer-Hierarchie gestiegen. Am Dienstagvormittag leitete der 37-Jährige seine zweite Einheit als Cheftrainer der Geißböcke. Das sagt René Wagner zu seiner Aufgabe beim 1. FC Köln.

Um 11 Uhr bat der 37-Jährige die Mannschaft zu seiner zweiten Einheit als Cheftrainer am Geißbockheim. Über seine neue Rolle äußerte sich der bisherige Co-Trainer im Anschluss an das Training.

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Rene Wagner und Armin Reutershahn beim Training

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Die Entlassung von Lukas Kwasniok am Sonntag kam wohl nicht mehr so richtig überraschend. Nach dem 3:3-Unentschieden hatte Geschäftsführer Thomas Kessler ein Treuebekenntnis vermieden und als der nun Ex-Trainer das Geißbockheim am Sonntagvormittag verließ, mit dem Wissen, dass es noch eine Gremiumssitzung geben solle, war wohl auch dem 44-Jährigen klar, dass es eng werden würde. Für René Wagner ergibt sich aus der Entlassung nun eine Chance. „Ich kenne die Stadt und von daher macht es mich auch ein bisschen stolz, aber darum geht es ja gar nicht, sondern am Ende geht es darum eine Aufgabe zu erfüllen“, sagte Wagner am Rande der Einheit am Dienstag.

„Chance“ und „hohe Erwartung“

Für den gebürtigen Dresdener ist es nun die erste Station als Cheftrainer. „Es ist eine Chance und gleichzeitig aber auch wahrscheinlich eine hohe Erwartung“, so Wagner. „Ich versuche das ein bisschen auszublenden, weil ich weiß, ich kann besser arbeiten, wenn ich organisiert bin und mir nicht so viel Gedanken mache über das, was vielleicht da draußen passiert.“ In Fachkreisen gilt Wagner als akribischer Arbeiter und Taktikfuchs. Auch Thomas Kessler hält große Stücke auf den Coach. Nicht umsonst hat er ihn zum Interims-Trainer gemacht. „Ich begleite ihn jetzt schon ein bisschen länger und kenne ihn auch schon ein bisschen länger. Und bin von seiner fachlichen Expertise maximal überzeugt. René ist ein sehr smarter Mensch, der einen guten Umgang auch mit dem Staff hat, einen guten Umgang auch mit der Mannschaft hat. Und dem ich absolut zutraue, jetzt diese Rolle einzunehmen“, meinte der Geschäftsführer am Montag über den Cheftrainer-Neuling.

Dabei hat Wagner auch in den vorherigen Wochen bereits einige gute Aspekte gesehen. So suche er mit Blick auf die anstehenden Aufgaben vor allem nach kleinen Dingen, die es zu verändern gilt, um wieder zu Erfolgen zu kommen. „Ich glaube, wichtig ist es jetzt, Ruhe zu bewahren. Weil logischerweise jetzt von außen viel auf uns einprasseln wird und ein Trainerwechsel normalerweise nie was Gutes ist. Von daher ist es wichtig für uns, uns jetzt auf das zu fokussieren, was wir glauben, was uns gegen Frankfurt helfen kann, ohne jetzt den Druck des Spieltags am Wochenende zu haben. Das heißt, beruhigt zu analysieren, wo die vielleicht kleinen Stellschrauben sind, über die auch der Thomas gestern schon gesprochen hat. Die wollen wir in aller Ruhe angehen. Und dann können wir immer noch Richtung Frankfurt ein bisschen emotionaler werden“, so der 37-Jährige. So soll dem 1. FC Köln unter ihm endlich die Trendwende nach zuletzt sieben sieglosen Spielen gelingen.

Neuer Co-Trainer für Wagner

Dabei erkennt Wagner auch, dass es durch den Trainerwechsel natürlich einige Spieler gibt, die sich Gedanken machen. Zum einen Profis, die zuletzt viel gespielt haben, „weil die wissen nicht, was passiert die nächsten Tage, die nächsten Wochen, habe ich noch die gleiche Position, die ich davor hatte.“ Aber zum anderen gebe es auch Spieler, die zuletzt seltener auf dem Platz standen und nun vielleicht durch den Trainerwechsel befreiter auftreten können. Die verschiedenen Erwartungen der jeweiligen Profis muss der 37-Jährige nun passend moderieren.

Hilfe bekommt der Cheftrainer dabei von einem neuen Co-Trainer. So stellte der FC am Montag Armin Reutershahn als Assistenten für Wagner vor. Der 66-Jährige soll dem Trainerneuling mit seiner Erfahrung aus seinen Stationen als Co-Trainer bei unter anderem dem Hamburger SV, bei Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Nürnberg, dem VfB Stuttgart, der TSG Hoffenheim, bei Borussia Mönchengladbach, bei Borussia Dortmund sowie bei Hertha BSC Berlin. „Ich war selber in der Bundesliga jetzt viele Jahre, aber der Armin war noch mal einige Jahre mehr als ich und von daher brauchte ich jemand an meiner Seite, der mich dann vor allen Dingen auch mal zurückholt, wenn ich vielleicht zu stark auf dem Gas stehe, weil da stehe ich oftmals zu oft und ich glaube, der Armin hat jetzt einfach die Bremse in der Hand“, so Wagner über die Rolle seines neuen Assistenten.


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