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·15 gennaio 2026
„Nicht meine Sache“: Flick reagiert auf Alonso-Aus bei Real

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·15 gennaio 2026

Das Aus von Xabi Alonso bei Real Madrid hat Anfang der Woche für Aufregung gesorgt. Nicht aber bei Barca-Coach Hansi Flick.
Der deutsche Trainer des FC Barcelona nahm den Trainerwechsel beim Erzrivalen von Alonso zu Alvaro Arbeloa gelassen zur Kenntnis. „So ist Fußball, das ist nicht meine Sache“, entgegnete Flick, als er auf die Trennung angesprochen wurde: „Aber ich kann sagen, dass ich eine sehr gute Beziehung zu Xabi habe. Ich habe ihn in Leverkusen kennengelernt, als ich Bundestrainer war und bin immer in Kontakt geblieben. Ich wünsche ihm nur das Beste und ich denke, er wird etwas Neues finden, ein großes Projekt.“
Real Madrid hatte sich am Montag vom spanischen Trainer getrennt, nachdem die Königlichen in einem wilden Duell gegen Barca das Endspiel um die Supercopa mit 2:3 verlor. Schon im Dezember hatte es Gerüchte um ein baldiges Alonso-Aus gegeben, zuletzt schienen die Wogen jedoch geglättet.
„Er ist ein fantastischer Trainer und hat eine große Zukunft“, richtete Flick aufbauende Worte an seinen jüngeren Kollegen. Alonso war erst im Sommer zu seinem Ex-Verein zurückgekehrt, um dort das schwere Erbe von Carlo Ancelotti anzutreten. Nach gerade einmal sieben Monate setzte die Klubführung ihn nun schon wieder vor die Tür. Auch wenn die Trennung in beidseitigem Einvernehmen stattgefunden haben soll, ist die erste Entlassung ein bitterer Meilenstein in Alonsos Trainerlaufbahn.
Zuvor war der Spanier bei Bayer 04 Leverkusen in Rekordzeit zur Vereinslegende aufgestiegen. In seiner ersten kompletten Spielzeit unterm Bayer-Kreuz führte er die Werkself zur ersten Meisterschaft der Klubgeschichte und verlor in der gesamten Bundesligasaison 2023/2024 keine einzige Partie. Ein Jahr später lief Bayer 04 hinter Bayern München als Vizemeister ins Ziel ein.

Foto: Getty Images
Alonsos Nachfolger bei Real Madrid ist übrigens ein langjähriger Wegbegleiter. Gemeinsam mit Arbeloa spielte der frühere Mittelfeldstratege einst gemeinsam für die Blancos, Liverpool und die Nationalmannschaft. „Ich habe mit Xabi gesprochen. Jeder hier weiß, wie sehr ich ihn schätze und liebe“, betonte der neue Coach der Madrilenen bei seiner ersten Pressekonferenz: „Und das wird auch weiterhin auf Gegenseitigkeit beruhen.“









































