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·19 aprile 2026
"Null Toleranz": DFB-Vize verurteilt Sexismus gegen Eta

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·19 aprile 2026

DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic nennt sexistische Anfeindungen gegen Marie-Louise Eta inakzeptabel und betont: Es gibt null Toleranz gegenüber Diskriminierung.
Die sexistischen Anfeindungen gegen Union Berlins Trainerin Marie-Louise Eta haben auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf den Plan gerufen. "Diese Kommentare sind inakzeptabel", sagte DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic dem Nachrichtenportal t-online mit Blick auf die Reaktionen in den Sozialen Medien. Es sei daher "absolut richtig und wichtig", dass Union "klar Haltung" gezeigt habe.
Die Anfeindungen richteten sich schließlich "nicht nur gegen eine einzelne Person, sondern stellen Werte infrage, die für unseren Sport zentral sind: Respekt, Fairness und Gleichwertigkeit", ergänzte die Ex-Nationalspielerin. Die zuständigen Stellen seien sensibilisiert, die Regeln dazu eindeutig: "Es gibt null Toleranz gegenüber sexistischen oder diskriminierenden Vorfällen."
Auch für den Fall von Beleidigungen gegen Eta während eines Spiels sei der DFB gewappnet. Sasic verwies darauf, dass der Verband "klare und erprobte Abläufe" habe, "um beleidigende oder strafbare Kommentare auszublenden, zu melden und, wenn nötig, auch an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben". Grundsätzlich schaue der DFB bei jedem Spiel "sehr genau hin, wenn es um Diskriminierung oder Grenzüberschreitungen geht - unabhängig vom Anlass oder von der Person", sagte Sasic.
Generell sei es ihr wichtig, dass "solche Entscheidungen irgendwann ganz selbstverständlich werden - nicht, weil sie als historisch gelten, sondern weil sie sportlich und fachlich überzeugen", sagte die DFB-Funktionärin nach der Ernennung Etas zur ersten Cheftrainerin eines Männer-Bundesligisten.









































