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·6 luglio 2026

Offiziell: Tottenham macht nächsten Rekordtransfer klar

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Tottenham Hotspur reagiert auf die blamable Saison 2025/26 mit massiven Ausgaben. Nach Mateus Fernandes von West Ham United wurde der kurzzeitige Rekordtransfer jetzt schon wieder ausgestochen.

Tottenham hat mit Mateus Fernandes und dessen rund 98-Millionen-Euro-Transferkosten einen Vereinsrekord aufgestellt. Den haben Sie jetzt mit der Verpflichtung von Newcastles Sandro Tonali direkt wieder geknackt.


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Tonali erster neunstelliger Tottenham-Transfer

Bei dem Premier-League-Klub ist scheinbar der Wohlstand ausgebrochen: Der skandalbehaftete Italiener wird zum Rekordtransfer der Spurs. Der Verein überweist eine Sockelablöse von 92,5 Millionen Pfund Sterling (rund 108 Millionen Euro) und 7,5 Pfund (rund 8,8 Millionen Euro) an Boni, die bei mehreren Champions-League-Teilnahmen greifen.

Verzweiflung oder Kernstück des Wiederaufbaus?

Die Lilywhites sind in der abgelaufenen Saison nur ganz knapp dem Abstieg entkommen. Für einen so traditionsreichen Verein ist das ausschließlich als Desaster zu werten und bedarf einer Reaktion. Dennoch stellt sich die Frage: Tonalis Marktwert beträgt rund 70 Millionen Euro. Der 26-Jährige spielte zwar eine starke Saison, konnte mit Newcastle United aber auch nur den zwölften Platz belegen.

Gepaart mit den Kosten für Fernandes hat man nun rund 185 Millionen Pfund ausgegeben. Obwohl der Transfer von HSV-Liebe Luka Vuskovic ordentlich Geld in die Kassen gespült hat, gehen die Spurs ordentlich Risiko für die kommende Saison, denn eins ist klar: Bleiben die Erfolge weiter aus, tun das auch vermehrt die finanziellen Mittel.

Dennoch birgt Tonali viel Potenzial als Hoffnungsschimmer: In der Saison 21/22 war er eine wichtige Säule bei AC Mailands erstem und einzigen Scudetto seit 2011. In 2023 warf den 32-fachen Nationalspieler dann eine zehnmonatige Sperre aus der Bahn, die er für seine Beteiligung an Wettbetrug erhielt.

Im Frühling 2025 gab es erneut Ermittlungen; im Mai dieses Jahres akzeptierte er eine einmonatige Bewährungsstrafe und eine Geldstrafe von 78.250 Euro. Letztere wird er bei einem Jahresgehalt von rund zehn Millionen Euro bei Newcastle längst vergessen haben.

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