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·2 marzo 2026

Ohne Muheim und Capaldo: Wie läuft der HSV gegen Bayer auf?

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Nach dem ersten Rückschlag seit mehreren Wochen wartet auf den HSV direkt die nächste große Herausforderung.

Drei Tage nach der 1:2-Heimniederlage gegen RB Leipzig empfängt das Team von Trainer Merlin Polzin mit Bayer Leverkusen eine Mannschaft, der immerhin erst kürzlich der Einzug ins Champions-League-Achtelfinale gelungen ist. Vor dem Duell mit der Werkself wird der HSV jedoch seine Defensive umbauen müssen.


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Dabei schmerzt besonders der Ausfall von Miro Muheim. Der Schweizer Leistungsträger fehlt nach seiner fünften gelben Karte gesperrt und hinterlässt auf der linken Schiene eine nur schwer zu schließende Lücke. Einen echten Eins-zu-eins-Ersatz mit starkem linken Fuß gibt es im Kader kaum. Noah Katterbach wäre zwar die naheliegende Option, spielte in dieser Saison bislang jedoch praktisch keine Rolle.

Im Fokus dürfen daher die von Merlin Polzin immer wieder betonten „smarten Lösungen“ stehen. Bei einer defensiveren Herangehensweise könnten William Mikelbrencis oder Giorgi Gocholeishvili auf die linke Seite rücken, obwohl beide eigentlich rechts zuhause sind. Entscheidet sich Polzin für mehr Offensive, kämen auch gelernte Flügelspieler infrage. Bakery Jatta hat die Rolle des Schienenspielers bereits ausgefüllt, Youngster Fabio Baldé ist eine mögliche Alternative.

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Foto: Getty Images

HSV muss auch Capaldo ersetzen

Auch in der Dreierkette steht eine Veränderung bevor. Nicolas Capaldo musste gegen Leipzig früh mit muskulären Problemen vom Feld und wird gegen Leverkusen fehlen. Polzin hofft zwar, dass es „im besten Fall nur etwas Kleineres“ ist, doch eine längere Pause scheint möglich. Warmed Omari, der für Capaldo eingewechselt wurde, dürfte daher gute Chancen auf einen Startelfeinsatz haben. Zudem steht in Person von Daniel Elfadli eine weitere qualitativ hochwertige Option bereit.

Der HSV selbst nimmt die personellen Sorgen gelassen zur Kenntnis. Torhüter Daniel Heuer Fernandes betonte: „Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir gute Jungs haben. Wir können das kompensieren. Die große Umstellung wird es nicht geben.“ Auch Polzin sieht keinen Grund zur Sorge: „Wir wussten ja, dass bei Miro irgendwann die fünfte gelbe Karte kommen würde. Ich mache mir da keine Sorgen.“

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