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·4 agosto 2026

Pejcinovic-Poker: Kann er so gegen Lautern spielen? – Galatasaray auch interessiert

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Dzenan Pejcinovic will zum VfB Stuttgart. Der VfB will den Stürmer. Und der VfL Wolfsburg will 25 Millionen Euro. Seit Wochen drehen sich die Gespräche um diese drei Sätze. Eine Einigung gibt es weiterhin nicht. Nun stellt sich vor dem Zweitliga-Auftakt eine andere Frage: Wie sehr belastet der Transferpoker eigentlich den Spieler?

Pejcinovic sagt Porto ab

Mehrere Medien berichten inzwischen, dass Pejcinovic dem FC Porto abgesagt hat. Der Portugiese war zuletzt als weiterer Interessent aufgetaucht und soll bereit gewesen sein, 23 Millionen Euro an Ablöse für den U21-Nationalspieler zu bezahlen. Doch Pejcinovic hat offenbar eine klare Entscheidung getroffen.


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Sein Ziel bleibt Stuttgart. Mit dem VfB soll sich der 21-Jährige bereits über einen Wechsel einig sein. Auch deshalb dürfte die aktuelle Situation für ihn zunehmend unangenehm werden. Sein Wunschverein wartet, sein aktueller Klub verlangt mehr Geld und eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.

Auch Galatasaray zeigt Interesse

Als wäre der Poker nicht schon kompliziert genug, scheint sich nun ein weiterer Klub einzuschalten. Nach Informationen des türkischen Journalisten Ferhat Kızıltaş signalisiert Galatasaray großes Interesse an Pejcinovic. Der türkische Spitzenklub soll sich eine Leihe mit anschließender Kaufoption vorstellen. Ob der VfL darauf eingeht, ist allerdings höchst fraglich. Wolfsburg will den Angreifer eigentlich behalten und fordert im Fall eines Verkaufs 25 Millionen Euro als Sockelbetrag plus mögliche Bonuszahlungen. Ein Leihgeschäft dürfte deshalb kaum den Vorstellungen der Niedersachsen entsprechen.

Hecking und Wohlgemuth sprechen miteinander

Bewegung gibt es zumindest auf Funktionärsebene. Nach Informationen der WAZ hat VfL-Geschäftsführer Dieter Hecking mit Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth über den Transfer gesprochen. Eine Einigung brachte das Gespräch allerdings nicht.

Bei der Ablöse liegen beide Vereine weiter auseinander. Die Wolfsburger sollen auf einem Sockelbetrag von 25 Millionen Euro bestehen. Dazu sollen Bonuszahlungen kommen. Für Stuttgart ist diese Forderung zu hoch. Wie viel der VfB bereit ist zu zahlen, darüber gab es zuletzt unterschiedliche Meldungen. Sky schreibt von einem letzten offiziellen Angebot von 20 Millionen Euro. Andere Medien berichten von 22 Millionen. Laut WAZ soll die Schmerzgrenze etwas höher liegen.

Der VfL möchte Pejcinovic eigentlich behalten und sieht im Angreifer einen wichtigen Baustein für die Saison. Stuttgart wiederum hat sich auf den Spieler festgelegt.

Wohlgemuth: „Weit entfernt“

Wie festgefahren die Lage ist, hatte Fabian Wohlgemuth bereits nach dem Testspiel des VfB gegen den Paris FC deutlich gemacht. Auf die Frage nach dem Stand bei Pejcinovic sagte der Sportvorstand:

„Von einer positiven Einigung aus Sicht des VfB Stuttgart sind wir aktuell weit entfernt.“

Gleichzeitig betonte Wohlgemuth, dass die Gespräche zwischen den Vereinen „sehr angenehm“ und von „hoher Wertschätzung“ geprägt seien.

Das klingt nach professionellen Verhandlungen. Für Pejcinovic dürfte sich die Situation trotzdem anders anfühlen.

Und was macht Pejcinovic gegen Kaiserslautern?

Am Samstag wird es für den VfL ernst. Gegen den 1. FC Kaiserslautern beginnt die Zweitliga-Saison. Pejcinovic könnte dabei eigentlich eine zentrale Rolle spielen. In der vergangenen Saison war er mit zwölf Treffern wettbewerbsübergreifend einer der wenigen Lichtblicke im Wolfsburger Abstiegsjahr.

Doch kann ein Spieler, der seinen Wechselwunsch hinterlegt hat und sich mit einem anderen Klub einig ist, einfach den Schalter umlegen?

Genau das wird vor dem Auftakt interessant. Pejcinovic hat Stuttgart im Kopf. Wolfsburg braucht ihn auf dem Platz. Und solange sich die Vereine nicht einigen, muss der Angreifer mit der Situation umgehen.

Ein Startelfeinsatz gegen Kaiserslautern wäre deshalb mehr als nur eine Personalentscheidung von Trainer Tobias Strobl. Er wäre auch ein Zeichen dafür, dass der VfL trotz des Transferpokers weiterhin voll auf Pejcinovic setzt.

Noch ist völlig offen, ob der Stürmer am Samstag von Beginn an auf dem Platz steht. Der Poker zwischen Wolfsburg und Stuttgart könnte damit sogar den ersten Auftritt der neuen VfL-Mannschaft beeinflussen.

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