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·17 aprile 2026

Preußen Münster: Im Endspurt zählen nur Resultate

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Zweitliga-Schlusslicht Preußen Münster bleiben im Saisonfinale fünf Partien, um sich vor dem Abstieg zu retten. Einfach wird die Mission Klassenerhalt für den kürzlich angestellten Chef-Trainer Alois Schwartz nicht – es wartet ein äußerst anspruchsvolles Restprogramm.

Eigentlich war es mal wieder an der Zeit und bitter nötig für Preußen Münster, zu Hause drei Punkte einzufahren. Doch die Adlerträger kamen am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Greuther Fürth – wie schon zuvor auswärts bei Holstein Kiel – nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und blieben somit weiter seit Oktober 2025 an der Hammer Straße sieglos. Chef-Coach Alois Schwartz bemängelte: „Zwei Punkte aus den beiden letzten Spielen sind für die aktuelle Situation zu wenig.“


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In der hätte Münster gerade in den Duellen mit den beiden Mitkonkurrenten im Abstiegskampf gewinnen müssen, um im Tabellenkeller Auftrieb zu bekommen. An der wiedererstarkten Defensive haperte das Vorhaben nicht, dafür allerdings an der zu harmlosen Offensive. „Die Möglichkeiten, das Tor zu machen, waren da“, empfand Schwartz und ergänzte: „Jetzt haben wir 180 Minuten hinten zu Null gespielt – vorne aber auch.“

Laut dem 59-Jährigen seien die Ladehemmungen im Angriff auch auf einen bisher fehlenden „Unterschiedsspieler“ zurückzuführen. Das Ziel Klassenerhalt geht der Trainer-Routinier bei zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer dennoch optimistisch an: „Die Einstellung stimmt. Mit ein bisschen mehr Ruhe machen wir vielleicht das entscheidende Ding.“

Schon bei seiner Vorstellung Ende März betonte Schwartz als Nachfolger von Alexander Ende (mittlerweile Chef-Coach bei Fortuna Düsseldorf), dass Münster die Leichtigkeit im eigenen Spiel wiederfinden müsse. Hoffnungen macht in der Hinsicht das erwartbare Comeback von Topscorer Oliver Batista Meier (sechs Treffer und vier Vorlagen), der gegen Fürth angeschlagen auf der Bank blieb.

In den kommenden Wochen wird es jedoch auch weiterhin auf die Stabilität im Abwehrverbund ankommen, für die Alois Schwartz bereits bei vorherigen Stationen wie dem 1. FC Saarbrücken oder dem SV Sandhausen bekannt war. Die ausstehenden fünf Begegnungen bis zum Saisonende versprechen nämlich allesamt herausfordernd zu werden: Zunächst treffen die Preußen auf Spitzenreiter FC Schalke 04, anschließend steht das Derby gegen Arminia Bielefeld an. Mit Hannover 96, dem SV Darmstadt 98 und der SV Elversberg warten im Mai dann noch drei weitere potenzielle Aufstiegskandidaten, für die es um alles geht.

Die Quote von nur einem einzigen Sieg in der Rückrunde sollte der Außenseiter in den selbsternannten Endspielen wohl mindestens verdoppeln, um realistische Chancen zu wahren, sich ab Sommer auf ein weiteres Jahr im deutschen Unterhaus vorzubereiten. Andernfalls dürfte nach zwei Spielzeiten in Liga zwei der Weg in die 3. Liga unumgänglich sein.

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