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·16 maggio 2026
Pulverfass Frankfurt: Spielverzögerung und gellendes Pfeifkonzert gegen Riera

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·16 maggio 2026

Der 34. Spieltag in der Bundesliga hat es durchaus in sich. Vor allem bei Eintracht Frankfurt scheinen die Fans am Ende ihrer nervlichen Belastung angekommen zu sein. Hauptgrund dafür sind neben den sportlichen Misserfolgen der laufenden Spielzeit die umstrittene Trainerpersönlichkeit Albert Riera.Der Spanier, dessen Stuhl am Main mittlerweile gewaltig wackelt, wurde bereits vor Spielbeginn heftig von den Frankfurter Fans ausgepfiffen und ausgebuht. Doch die Fans bzw. die Ultras der Adler hatten sich noch einiges mehr ausgedacht, um dem Spiel gegen den VfB Stuttgart ihren persönlichen Stempel aufzudrücken.
Als beim Verlesen der offiziellen Spieltagsaufstellung im Deutsche Bank Park am Ende auch der Trainer aufgerufen wurde, ertönte im Frankfurter Stadion ein gellendes Pfeifkonzert, als der Name Albert Riera fiel.
Es ist wohl das laute Bekenntnis vieler SGE-Fans, die sich gegen den Trainer stellen und dessen Entlassung nach Saisonende herbeisehnen. Riera stand seit seiner Ankunft immer wieder im Fokus der Medien und Kritik, was er sich durch seine scharfen Aussagen und vermeintlich fragwürdige Entscheidungen meist selbst zuzuschreiben hatte. Für den Spanier gibt es in Frankfurt aber noch immer auch ein paar Fürsprecher.

Albert Riera | Alex Grimm/GettyImages
Sein Aus gilt bei vielen jedoch als beschlossene Sache – und Bilder wie die von heute verstärken dieses Gefühl.
Doch die Eintracht-Fans machten nicht nur aufgrund des schallenden Pfeifkonzerts im Stadion auf sich aufmerksam. Aufgrund eines massiven Einsatzes von Pyrotechnik entstand ein dichter Nebel, der durch das Stadion zog.

Nichts zu sehen in Frankfurt | KIRILL KUDRYAVTSEV/GettyImages
Dadurch verzögerte sich der Anpfiff des Heimspiels gegen den VfB Stuttgart um sechs Minuten, weil gewartet werden musste, bis man wieder etwas vom Geschehen auf dem Rasen erkennen konnte. Inmitten der Rauchschwaden fand sich ein großes Banner in der Fankurve, auf dem stand: "Für keinen Trainer, für keinen Spieler, für keinen Funktionär – für unsere Stadt; für unseren Verein - Ultras.“
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