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·24 luglio 2026
Qualität und Risiko: Was Neuzugang Wöber Schalke geben kann

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·24 luglio 2026

Maximilian Wöber ist der nächste Neuzugang des FC Schalke 04. Die Königsblauen haben den Deal für den Abwehrspieler am Mittwochabend bestätigt. Zuletzt war er auf Leihbasis für Werder Bremen aktiv.
Im Sommer kehrte er dann planmäßig zu Leeds United zurück, dort wurde sein Vertrag aber vor dem Schalke-Deal aufgelöst. Die Königsblauen bezahlten also keine Ablöse für ihn.
„Mit Schalke in der Bundesliga zu spielen, ist eine reizvolle Aufgabe. Ich möchte jetzt schnell einsteigen und meine neuen Team-Kollegen kennenlernen“, erklärte Wöber.
Doch was kann Schalke von ihm erwarten? Und welche Gefahren lauern?
Es besteht kein Zweifel daran, dass der österreichische Innenverteidiger eine sehr gute Ergänzung sein kann, wenn er fit bleibt. Das hat er bei Stationen wie Ajax oder in Salzburg schon unter Beweis gestellt. Er ist ein modern agierender Verteidiger, der das Allroundpaket mitbringt.
Heißt: Er ist physisch gut, kopfballstark und schafft es, auch im Aufbau Akzente zu setzen. Dabei ist er kein klassisch-dominanter Aufbauspieler, aber einer, der einen Pass zwischen die Linien spielen, ihn gut timen kann.

Foto: IMAGO
Er fühlt sich zudem in einer Dreier- sowie in einer Viererkette wohl. Das ist auch ein Pluspunkt, der für einen Transfer spricht. Schalke versuchte bei seiner Verpflichtung das Risiko so gering wie möglich zu halten, ein sehr leistungsbezogener Vertrag für ein Jahr untermauert das.
Sportlich gibt es natürlich Dinge, die Mut machen. Und dass Miron Muslic ihn unbedingt verpflichten wollte, sollte ebenfalls positiv sein. Wenn es ihm gelingt, fit zu bleiben, dann kann er Erfahrung, Qualität und Struktur in die Mannschaft bringen. Vor allem dann, wenn er nicht als Innenverteidiger Nummer eins oder zwei eingeplant ist.
Es gibt aber natürlich auch ein gewisses Risiko bei diesem Deal. Maximilian Wöber kann sehr gut sein, wenn er fit ist. Dass das jetzt schon mehrfach betont wurde, deutet auf eines hin: Das ist er nicht allzu oft. In den letzten Jahren hat er extrem viele Spiele verpasst und war selten über einen längeren Zeitraum hinweg belastbar. Das ist auf jeden Fall ein Problem.
Schalke versucht das zwar schon mit dem leistungsbezogenen Vertrag zu umgehen, aber ihn fix als einen der drei, vier Innenverteidiger einzuplanen, auf die man setzen kann und will. kann am Ende zu einem Thema werden. Schalke muss den Markt also weiter beobachten, nur dann ist es am Ende möglich, den Wöber-Deal auch so zu nutzen, dass es ein Gewinn für alle ist.


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