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·17 maggio 2026

Rekord eingestellt: Kobel schreibt BVB-Geschichte

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Nach dem letzten Bundesliga-Spieltag darf sich Gregor Kobel über einen besonderen Rekord freuen. Der BVB-Keeper stellte beim Sieg gegen Werder Bremen eine Vereinsbestmarke ein.

Gregor Kobel hat sich mit einer starken Saison einen Platz in den Geschichtsbüchern von Borussia Dortmund gesichert. Beim 2:0-Auswärtssieg des BVB gegen Werder Bremen blieb der Schweizer Torwart zum 15. Mal in dieser Bundesliga-Spielzeit ohne Gegentor und stellte damit den Vereinsrekord ein. Zuvor hatten lediglich Roman Weidenfeller und Roman Bürki diese Marke erreicht.


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Gleichzeitig unterstrich Borussia Dortmund mit dem Erfolg in Bremen die defensive Stabilität der gesamten Saison. Mit nur 34 Gegentoren stellte der BVB die beste Abwehr der Bundesliga. Selbst Meister Bayern München kassierte mehr Treffer (36). Zudem sammelten die Dortmunder 73 Punkte – so viele wie zuletzt vor sieben Jahren.

Vor allem in Bremen musste Kobel mehrfach eingreifen. Gerade im ersten Durchgang geriet die Defensive um Kapitän Nico Schlotterbeck einige Male ins Wanken, doch der Schweizer bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand. Damit avancierte der 28-Jährige erneut zu einem der entscheidenden Faktoren für die starke Saison der Dortmunder.

BVB-Trainer Kovac erklärt Kobels starke Saison

Trainer Niko Kovac hob nach dem Spiel nicht nur Kobels Leistungen hervor, sondern auch dessen körperliche Entwicklung. „Das zeigt auch, dass Matthias Kleinsteiber (Torwart-Trainer, Anm. d. Red.) und die Therapeuten sehr gute Arbeit leisten“, wurde der BVB-Coach von der WAZ zitiert. In den vergangenen Jahren hatte Kobel immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Kovac erinnerte daran: „Da war er schon sehr fragil in den letzten Jahren, sehr fragil.“

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Foto: IMAGO

Vor dem Saisonabschluss stand der Trainer dennoch vor einer schwierigen Entscheidung. Ersatzkeeper Alexander Meyer hätte gegen Bremen ebenfalls auf Einsatzminuten hoffen dürfen. „Darüber haben wir auch nachgedacht“, gestand Kovac später.

Letztlich entschied sich der Coach aber für Kobel – und damit auch für die Chance auf den Rekord. „Ich hätte auch gerne den Alex gebracht, aber als Trainer kann ich mich nur für elf entscheiden.“ Für Kobel geht es nach einem kurzen Urlaub nun mit der Schweizer Nationalmannschaft weiter. Dort hofft der Dortmunder, seine starke Form auch bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bestätigen zu können.

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