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·12 maggio 2026
Rekord Nationalspieler Lothar Matthäus über DFB-Elf: „Mannschaft, die sehr weit kommen kann“

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Lothar Matthäus traut der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada einiges zu. Einen Monat vor Turnierbeginn ordnet der Rekordnationalspieler das DFB-Team zwar nicht als großen Favoriten ein, sieht die Auswahl von Julian Nagelsmann aber klar auf Kurs. Wenn die Verletzungsprobleme ausbleiben, könne diese Mannschaft sehr weit kommen.

Fußball-Legende Lothar Matthäus in seiner Rolle als Sky-Experte vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln im Volksparkstadion am 14. März 2026 in Hamburg. (Stuart Franklin / Getty Images Europe via Getty Images)
Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe betonte der 65-Jährige, dass sich die erste Elf des Bundestrainers mittlerweile weitgehend herauskristallisiert habe. Auch die Rollen innerhalb des Teams seien aus seiner Sicht klar verteilt. Nagelsmann habe eine konkurrenzfähige Mannschaft zur Verfügung, die bei optimalem Verlauf ihre Möglichkeiten im Turnier ausschöpfen könne.
Besonders bei Jamal Musiala zeigt sich Matthäus zuversichtlich. Der Offensivstar sucht nach seiner langwierigen Verletzung noch nach seiner Leichtigkeit, doch Sorgen macht sich Matthäus deshalb nicht. „Er hat jetzt noch genügend Zeit, unter Beweis zu stellen, dass er wieder der Spieler wird, der er vor seiner Verletzung war“, sagte der ehemalige Weltmeister, „und dann ist er gesetzt, dann kommt man an ihm gar nicht vorbei“. Gleiches gelte für Florian Wirtz.
Gleichzeitig richtete Matthäus einen deutlichen Hinweis an den Bundestrainer. Nach seiner Ansicht sollte Nagelsmann im Umgang mit einzelnen Spielern in der Öffentlichkeit vorsichtiger agieren. Als Beispiel nannte er Deniz Undav, den der Nationalcoach trotz dessen Siegtreffer gegen Ghana Ende März kritisiert hatte.
„Man darf als Bundestrainer dann nicht sagen, dass Undav gegen Ghana schlecht gespielt hat, bis er das Siegtor geschossen hat. Diese Sätze stören mich. Diese ganzen öffentlichen Erklärungen zu Spielern sollte Julian Nagelsmann besser weglassen“, sagte Matthäus.







































