Rodri öffnet Tür - Warum Real Madrid aber nicht hindurch gehen will | OneFootball

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·27 marzo 2026

Rodri öffnet Tür - Warum Real Madrid aber nicht hindurch gehen will

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Rodri wird schon seit Jahren als möglicher Neuzugang bei Real Madrid gehandelt. Nachdem er das Thema zunächst umgangen hatte, sorgte der Mittelfeldstar von Manchester City nun für Aufsehen, indem er unmissverständlich klarstellte, dass er in La Liga zurückkehren wolle und sehr gerne seine Bindung an Atletico Madrid aufgeben würde, um für Real Madrid zu spielen.

"Man kann einen der besten Vereine der Welt nicht ablehnen", gab er diese Woche unverblümt zu. "Es spielt keine Rolle, ob sie in einer guten oder schlechten Phase sind, Real Madrid ist immer Real Madrid. Die Tür ist nicht verschlossen." Zumindest von Rodris Seite ist die Tür nicht verschlossen. Aber die Königlichen scheinen es nicht mehr eilig zu haben, sie vollständig zu öffnen. Im Gegenteil.


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Denn der Gewinner des Ballon d’Or 2024 "spielt in den Zukunftsplänen des Vereins keine Rolle", so die spanische Sportzeitung AS. Auch die englische Zeitung The Times behauptet, das Interesse an Rodri habe sich im Bernabéu "abgekühlt".

Real Madrid schreit in diesem Sommer geradezu nach Verstärkungen im Mittelfeld und einer der weltbesten Mittelfeldspieler bietet sich in der Öffentlichkeit geradezu an. Warum also zögern Los Blancos, diesem Ruf zu folgen?

Die Zurückhaltung von Real Madrid scheint sich, zumindest laut The Times, auf Rodris Anfälligkeit für Verletzungen zu konzentrieren. Der Spanier war der Marathonmann von Manchester City, bevor er im September 2024 auf grausame Weise durch einen Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt wurde. Nachdem er unter Pep Guardiola fast immer zum Einsatz gekommen war, hat Rodri seit seiner Rückkehr nach einer achtmonatigen Pause mit verschiedenen Muskelproblemen zu kämpfen.

Der Spanier ist 2026 bislang verletzungsfrei geblieben und stand in neun aufeinanderfolgenden Premier-League-Spielen sowie im triumphalen Carabao-Cup-Finale gegen Arsenal am vergangenen Wochenende in der Startelf.

Dennoch sollen in Madrid weiterhin Bedenken bestehen, während auch davon die Rede ist, dass man sich auf jüngere Spieler mit einem entwicklungsfähigen Marktwert konzentrieren wolle, anstatt auf jemanden, der zu Beginn der nächsten Saison bereits 30 Jahre alt sein wird.

Es besteht kaum Zweifel daran, dass Rodri laut AS von den Spielern und der Führungsetage von Real Madrid "hoch geschätzt" wird. Die Fehde mit Vinicius Junior wegen des Ballon d’Ors vor zwei Jahren gehört längst der Vergangenheit an. Beide Spieler umarmten sich nach dem Aufeinandertreffen von City und Madrid in der Champions League, während Rodri in demselben Interview, in dem er sich für einen Wechsel aussprach, die einstige Feindseligkeit heruntergespielt hat.

Diese Bewunderung reicht jedoch "nicht aus", um Real Madrid davon zu überzeugen, Rodri vor anderen Zielen zu verpflichten. AS präzisiert, dass der Verein nach einem 'Centrocampista' sucht, dem umfassenden Begriff für einen Mittelfeldspieler, der nicht nur vor der Abwehr agiert (wie Rodri), sondern möglicherweise auch Einfluss auf andere Bereiche des Spielfeldes hat.

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