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·2 marzo 2026
Rückt die WM für Said El Mala in weite Ferne? Bundestrainer Nagelsmann: „Das ist zu wenig“

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Simon Bartsch
2 März, 2026
Im November wurde Said El Mala erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Auf den ersten Einsatz muss der 19-Jährige allerdings noch warten und möglicherweise noch länger. Denn nach den Worten von Julian Nagelsmann könnte es noch ein wenig mit der nächsten Berufung dauern.

Beendete gegen Hoffenheim seine Torflaute: Said El Mala
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Eine große Wahl hatte Lukas Kwasniok im Duell gegen den FC Augsburg am Freitagabend nicht. Zumindest fand der Kölner Coach eine eindeutige Erklärung in der fast schon obligatorischen Diskussion um die Einsatzzeit von Said El Mala. „Er hat keinen einzigen Sprint in dieser Trainingswoche ziehen können. 30 Minuten waren das Maximum, das ich vertreten konnte“, sagte Kwasniok nach dem Duell gegen die Fuggerstädter. „Wenn ich ihn heute von Beginn an hätte spielen lassen, wäre er uns weggebrochen. Dann wäre ich nicht mehr glücklich geworden und ihr auch nicht. Wenn ich einen Spieler, der letzte Woche ein Tor und einen Assist gemacht hat, in dieser Woche erst 30 Minuten vor Schluss einwechsele, dann nur, weil ich mich um den Jungen kümmere“, so der Kölner Trainer weiter.
Gerade nach den Ausfällen in den vergangenen Wochen und Monaten ist man beim FC vorsichtig geworden. Vor allem wenn es um das Supertalent geht. „Es wäre hirnrissig gewesen ihn von Beginn an laufen zu lassen. Wenn er jetzt langfristig ausfallen würde, könnte ich mich in Köln wirklich nicht mehr blicken lassen“, so der Coach. „Er hat im Training keinen Sprint angezogen. Diesen Wunsch konnte ich uns selbst nicht erfüllen. Es ging nicht um meine Wünsche, sondern um die Medizin.“ Wenn es nach den Wünschen des Spielers geht, dann würde El Mala wohl grundsätzlich mehr Einsatzzeit beim FC erhalten. Schon vor einigen Wochen wurde kolportiert, dass der Youngster nicht glücklich mit seiner Einsatzzeit sei. Möglicherweise, weil es auch um den Traum von der WM-Teilnahme geht.
Im vergangenen November hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Offensivspieler etwas überraschend in den A-Kader berufen. El Mala reiste bereits nach einem Spiel unverrichteter Dinge ab. Nicht ohne von Nagelsmann eine Hausaufgabe mit auf den Weg zu bekommen: El Mala könne eine Chance erhalten, wenn er denn Stammspieler beim FC sei. Das ist bislang nicht der Fall. „Ich finde, dass er es bei uns im November ordentlich gemacht hat. Es ist noch mal ein Unterschied, ob du bei Bayern oder bei Köln bist. Er muss einfach mehr Spielzeit bekommen in Köln“, sagte Nagelsmann im Interview mit dem „Kicker“. „Said muss den Anspruch haben, dass er in Köln Stammspieler ist und immer spielt. Aber er spielt 50 Prozent, das ist zu wenig.“
Worte, die Wasser auf den Mühlen der Trainer-Kritiker sein dürften. Die Fans fordern bekanntlich seit Monaten mehr Einsatzzeit für den Youngster, der mit acht Toren und vier Assists der Topscorer der Geißböcke ist. Nagelsmann sieht die Situation aber anders. „Das liegt nicht am Trainer, was man dann oft meint, sondern es liegt an ihm selbst, wie stabil er in der Defensive arbeitet“, so der Bundestrainer. „Wenn Lukas sich darauf verlassen kann, dass Said immer dasselbe Niveau spielt, warum soll er ihn nicht spielen lassen? Er ist einer der schnellsten Spieler im Kader, hat einen super Schuss, ist torgefährlich. Ein Trainer verzichtet nicht freiwillig auf seinen Top-Spieler, sondern er tut dies, wenn er denkt, dass dieser ihm vielleicht manchmal nicht das gibt, was er für das jeweilige Spiel braucht.“
Tatsächlich hieß es auch auf Kölner Seite in der Vergangenheit schon mal, dass es an der Defensiv-Arbeit hapere. Zuletzt fiel El Mala aber auch durch eine gewisse Eigensinnigkeit auf, die dem ein oder anderen Fan aufstießen. Nun könnte es für den 19-Jährigen mit der WM tatsächlich eng werden. Denn schon im März stehen die nächsten Länderspiele an. Und die Team-Zusammenstellung wird wohl schon viel von der für das Endturnier in den USA, Mexiko und Kanada haben. „Der Kader wird dem, mit dem wir zur WM reisen wollen, schon sehr ähneln. Natürlich kann sich auch danach noch etwas ändern, aber generell ist die Grundidee, dass der März-Kader und das WM-Aufgebot artverwandt sind“, sagt Nagelsmann. „Und dementsprechend werden im März auch schon Rollengespräche geführt, damit ein Spieler auch eine gewisse Zeit hat, sich mit seiner Rolle zu identifizieren.“
Die Rolle beim FC ist für Said El Mala noch nicht so richtig geklärt.









































