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·5 agosto 2026
Rund eine Million Euro – Schalkes Ebimbe-Deal steht kurz bevor

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Am Montag das schriftliche Angebot, am Mittwoch die Einigung über die Details: Der Transfer von Junior Dina Ebimbe zum FC Schalke 04 ist auf der Zielgeraden. Bemerkenswert daran ist vor allem, wie klein die Summe ausfällt, um die wochenlang gefeilscht wurde.
Über die Ablöse kursieren zwei Versionen. Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, Eintracht Frankfurt erhalte eine Million Euro fix und sichere sich zusätzlich eine Weiterverkaufsbeteiligung von 25 Prozent. Die „Bild“ nennt dagegen rund 700.000 Euro Fixablöse, die über Boni auf etwa 1,3 Millionen steigen kann. Die Gesamtsumme liegt in beiden Rechnungen im selben Bereich – die Verteilung zwischen Fixum und Bonus tut es nicht.
Zur Einordnung: Frankfurt hatte den Franzosen mit kamerunischem Pass 2023 für 6,5 Millionen Euro fest von Paris Saint-Germain geholt. Sein Vertrag am Main läuft noch bis 2027. Bei Schalke soll er bis 2028 unterschreiben, mit Option auf ein weiteres Jahr.
Ebimbe war einer der ersten ernsthaften Schalker Kandidaten dieses Sommers. Gewollt haben es beide Seiten früh: Der 25-Jährige wollte nach Gelsenkirchen, Frankfurt wollte ihn abgeben. Blockiert hat allein der Preis. Noch vor wenigen Tagen war von zwei bis drei Millionen Euro Differenz zwischen Gebot und Forderung die Rede – gemessen am jetzigen Stand eine Zahl, die sich rückblickend schwer halten lässt.
Beschleunigt hat den Vorgang eher die Not. Am Wochenende verletzten sich Robin Gosens und Dejan Ljubicic, am Montag platzte der Transfer von Jesper Lindström kurz vor dem Abschluss. Wer in dieser Lage einen flexiblen Außenbahnspieler bekommen kann, diskutiert nicht mehr lange über 300.000 Euro.
Auf der Gegenseite drückt Adi Hütter aufs Tempo. Bis zu sieben Abgänge soll die Eintracht noch planen. Der Trainer hat seine Haltung im Testspielbetrieb deutlich gemacht: Er wolle keinen 30-Mann-Kader, man spiele schließlich nur national.
Die persönlichen Konditionen stehen, die Gespräche zwischen den Klubs gelten als weit fortgeschritten. Aus, unterschrieben und gemeldet ist bislang nichts: Die finale Freigabe aus Frankfurt steht aus, Vollzug hat keiner der beiden Vereine vermeldet.
Bei Ablösesummen dieser Größenordnung entscheidet selten der Preis. Es entscheidet, wer den längeren Atem hat.







































