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·3 aprile 2026
Schlechte Verfassung: Werder nimmt Boniface in die Pflicht

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Nach seiner Rückkehr aus der Knieverletzungspause könnte Victor Boniface in Bremen doch nochmal zur Option werden. Dafür muss der Stürmer aber an sich und seinem Fitness-Zustand arbeiten.
So richtig funktioniert hat der Leihtransfer von Victor Boniface zum SV Werder Bremen nicht, das geben auch die Verantwortlichen der Grün-Weißen selber zu. Nach knapp sieben Monaten kommt der 25-Jährige lediglich auf 11 Einsätze für Werder, ein Torerfolg blieb dabei aus.
Nun könnte es nach der Knieverletzung vor einigen Monaten aber doch noch etwas mit dem Comeback im Trikot der Bremer werden. Der Nigerianer tauchte jüngst überraschend wieder auf dem Trainingsplatz auf – und zeigte sich dabei mit seinem erstaunlich sichtbaren Bauchumfang außer Form. Die Werder-Bosse haben den Stürmer nun in die Pflicht genommen.
Peter Niemeyer etwa, Leiter des Profibereichs in Bremen, sagte gegenüber der BILD-Zeitung: „Wir wussten, in welcher Verfassung er sich befindet. Er muss jetzt an seinem Fitness-Zustand arbeiten, und wir helfen ihm dabei. Da ist aber vor allem Victor in der Pflicht.“
Dass Boniface nun überhaupt nochmal eine Option im Abstiegskampf werden könnte, wurde eigentlich nicht erwartet. „Er hat die OP besser verkraftet als vorher prognostiziert“, erklärte Niemeyer dazu. „Sein Knie ist stabil, die Reha verlief gut. Natürlich ist er aber aktuell körperlich noch nicht fit und nicht in der Lage, Bundesliga zu spielen. Er will der Mannschaft aber nochmal helfen. Wir arbeiten nun intensiv mit ihm, um dieses Ziel zu erreichen.“
Klar ist: Trotz seiner Defizite im Fitnessbereich dürften die Offensivqualitäten des nigerianischen Nationalstürmers noch immer vorhanden sein. Und im Kampf um den Klassenerhalt werden die Bremer jede Unterstützung gut gebrauchen können. Nach 27 Spieltagen rangiert Werder auf dem 14. Tabellenplatz – allerdings nur vier Punkte vom Relegationsrang entfernt.

Foto: Getty Images
Derweil zeigt sich die Vereinsführung rund um Klaus Filbry selbstkritisch, schließt weitere „Risiko-Transfers“ wie Boniface aber nicht kategorisch aus: „Wir müssen selbstkritisch einräumen, dass diese Verpflichtungen bisher nicht so funktioniert haben, wie sich alle Seiten das gewünscht haben. Es gibt aber auch positive Gegenbeispiele. Daher würde ich auch in Zukunft derartige Transfers, die ein gewisses Risiko mit sich bringen, nicht gänzlich ausschließen.“









































