90min
·11 aprile 2026
Schlotterbeck-Klausel: Schlägt ausgerechnet Bayern zu?

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·11 aprile 2026

Die Hängepartie um Nico Schlotterbeck ist vorerst beendet. Der BVB gab am Freitag die Vertragsverlängerung mit dem Innenverteidiger bis 2031 bekannt (90min berichtete). Zur Wahrheit gehört bei aller Freude der Dortmunder über die Unterschrift allerdings auch, dass im neuen Arbeitspapier von Schlotterbeck eine Ausstiegsklausel verankert ist, die es ihm ermöglicht, schon ab diesem Sommer zu einem Topklub zu wechseln.
Diese Klausel ist nur für bestimmte Vereine gültig, zu denen laut Bild "sicher" auch Schlotterbecks beiden "Traumvereine", Real Madrid und der FC Bayern, gehören. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass sich der Abwehrstar anderen europäischen Spitzenvereinen wie dem FC Liverpool, den beiden Manchester-Klubs, dem FC Barcelona oder PSG anschließen dürfte, sofern einer der Klubs die besagten 50 bis 60 Millionen Euro auf den Tisch legen würde.
Ein Wechsel nach München wäre aufgrund der sportlichen Rivalität der beiden Klubs natürlich besonders brisant. Laut dem Bericht gilt es aber aktuell als "unwahrscheinlich", dass ausgerechnet der direkte Konkurrent in den kommenden beiden Jahren die Ausstiegsklausel des 26-Jährigen zieht.
Zum einen, weil Schlotterbeck erst noch über einen längeren Zeitraum hinweg zeigen müsste, dass er das nötige Niveau für den FC Bayern verkörpert. Kritiker wie Sportvorstand Max Eberl sind aktuell nicht vollends vom Nationalspieler überzeugt. Zum anderen, weil in der Defensive des deutschen Rekordmeisters aktuell gar kein Bedarf besteht. Nach der Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano ist das Abwehrzentrum der Bayern mit dem Franzosen und Jonathan Tah für die kommenden Jahre bestens besetzt.
Allerdings ist anzumerken, dass auch in Upamecanos neuem Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel integriert wurde, die ab Sommer 2027 gültig ist. Sollte der Innenverteidiger die Bayern dann für rund 65 Millionen Euro verlassen, würden die Münchner plötzlich einen Ersatz benötigen. In diesem Fall könnte der Blick wieder nach Dortmund gehen.
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