liga3-online.de
·29 gennaio 2026
"Schwierige Situation": Brinkmann von Naderi-Gerüchten genervt

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·29 gennaio 2026

Sie halten weiter an und haben in den letzten Tagen sogar nochmal zugenommen, die Gerüchte über die Zukunft von Hansa-Stürmer Ryan Naderi. Trainer Daniel Brinkmann zeigt sich von den Diskussionen allmählich genervt und will sich bis zum Ende der Transferperiode auch nicht mehr dazu äußern.
Geht er oder bleibt er? Diese Frage steht bei Ryan Naderi auch vier Tage vor dem Ende der Transferperiode am kommenden Montag im Raum. Zuletzt hatte ein Drei-Millionen-Euro-Angebot der Glasgow Rangers die Runde gemacht, das Hansa zumindest vorerst aber nicht angenommen hat. Möglicherweise gibt die Aufstellung beim Spiel gegen den FC Ingolstadt am Samstag schon Aufschluss darüber, ob der 22-Jährige wechselt oder nicht. Beim Training am Donnerstag war der Stürmer aber ganz normal dabei, wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet.
Trainer Daniel Brinkmann, der am heutigen Donnerstag seinen 40. Geburtstag feiert, sprach im Hinblick auf die Gerüchte bei der Spieltags-Pressekonferenz von einer "schwierigen Situation" – sowohl für den Verein, als auch Naderi selbst. "Es ist nicht einfach, wenn man täglich das Thema ist. Wir versuchen so gut wie möglich damit umzugehen und einen guten Kontakt mit ihm zu pflegen." In den letzten beiden Spielen ließ sich Naderi von den Spekulationen angesichts von einem Tor und drei Vorlagen nichts anmerken.
Brinkmann wiederholte indes, den Stürmer in dieser Transferperiode nicht abgeben zu wollen, zumal es schwierig sei, im Winter einen passenden Ersatz zu finden. Zwar könne im Fußball nichts ausgeschlossen werden, "aber der aktuelle Status quo hat sich nicht geändert. Wir versuchen einfach, das Thema nicht größer zu machen als es ist, aber eben auch die Wertschätzung zu geben, die es verdient", sagte Brinkmann und betonte: "Ich bin froh, wenn die Wechselzeit vorbei ist."
Bis dahin will sich der 40-Jährige auch nicht mehr zu der Thematik äußern. Schon gar nicht darüber, ob Naderi am Samstag spielen wird oder nicht. "Warum soll ich hier jetzt meine Startformation präsentieren?", reagierte er auf eine entsprechende Frage etwas genervt. "Über mögliche Aufstellungen zu spekulieren, da bin ich der Falsche. Das tut mir leid, und da sage ich jetzt ganz klar, gibt es keine Auskunft von mir". Es sei sein Anspruch, alles richtig zu machen, "aber nicht mehr öffentlich."
Worüber Brinkmann dagegen deutlich lieber sprach, ist die aktuelle Erfolgsserie von zwölf Partien in Folge ohne Niederlage: "Es macht aktuell einfach viel Spaß, insofern wollen wir gerne auf dieser positiven Welle bleiben." Damit das gelingt, soll das Spannungslevel weiter hochgehalten werden. Der 39-Jährige erwartet diesbezüglich aber keine Probleme, "weil wir nach wie vor nicht da stehen, wo wir stehen wollen." Nämlich auf einem Aufstiegsplatz. "Und deswegen können wir uns nicht erlauben, ein bisschen weniger zu machen. Stattdessen sollte es uns motivieren, jeden Tag noch mehr zu machen, noch mehr den Finger in die Wunde zu legen, um zu gucken, wo können wir besser werden. Weil am Ende werden wir von 19 anderen Vereinen beobachtet, die versuchen uns ein Bein zu stellen."
Ingolstadt, das wie Hansa mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet ist, soll nicht dazu gehören. Aus personeller Sicht kann Brinkmann dabei aus dem Vollen schöpfen, nur die Langzeitverletzten Paul Stock (Muskelbündelriss), Felix Ruschke (Trainingsrückstand nach Fußverletzung) und Milosz Brzozowski (Trainingsrückstand nach Bänderriss) fehlen. Und ob Naderi spielen wird, zeigt sich dann am Samstag.








































