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·1 agosto 2026
Scouting-Coup: So entdeckte der BVB Yamamoto

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Borussia Dortmund hat Takato Yamamoto nicht zufällig entdeckt. Nun verrät U23-Sportchef Ingo Preuß, wie der BVB-Transfer des japanischen Talents zustande kam.
Takato Yamamoto sorgt bei Borussia Dortmund derzeit für viel Aufsehen. Der 18 Jahre alte Japaner überzeugte in der Saisonvorbereitung mit starken Leistungen bei den Profis, obwohl er ursprünglich als Verstärkung für die U23 verpflichtet wurde. Nun hat Ingo Preuß, Sportlicher Leiter der Dortmunder Zweitvertretung, erklärt, wie der Transfer überhaupt zustande kam.
Der Kontakt zu Yamamoto entstand über die Scouting-Abteilung des BVB. Wie Preuß schildert, wurde der Mittelfeldspieler erstmals im vergangenen November bei einem U19-Nationenturnier in Wales entdeckt. „Einer unserer Scouts hat sich im November vergangenen Jahres das U19-Nationen-Turnier in Wales angeschaut, bei dem uns Takato aufgefallen ist“, sagte Preuß gegenüber den Ruhr Nachrichten.
Anschließend nahmen die Dortmunder den Japaner genauer unter die Lupe. Nach einer intensiven Analyse, weiteren Videoauswertungen und der Prüfung seiner Vertragssituation folgte zu Beginn des Jahres der erste Kontakt. „Dann haben wir zu Jahresbeginn Kontakt aufgenommen und das Interesse war von beiden Seiten vorhanden. So ist das entstanden“, erklärte Preuß.
Anfang Juli wechselte Yamamoto zunächst auf Leihbasis vom japanischen Erstligisten Gamba Osaka nach Dortmund. Der BVB besitzt eine Kaufoption, mit der der Youngster im Sommer 2027 für 1,5 Millionen Euro fest verpflichtet werden könnte. Eigentlich war Yamamoto für die U23 eingeplant, doch in der Vorbereitung erhielt er unter Cheftrainer Niko Kovac die Chance, sich auch bei den Profis zu präsentieren. Diese nutzte er eindrucksvoll: Bereits bei seinem Debüt im Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (3:1) steuerte er ein Tor und eine Vorlage bei und spielte sich damit schnell in den Fokus der Fans.

Foto: IMAGO
Seine technisch starke Spielweise weckte bei vielen Anhängern Erinnerungen an Shinji Kagawa, der ebenfalls aus Osaka zum BVB wechselte und später zum Publikumsliebling wurde. Preuß mahnt jedoch zur Geduld und will die Vergleiche nicht zu hoch hängen: „Takato hat ein völlig anderes Spielerprofil. Es wäre natürlich schön, wenn er die gleiche Karriere machen würde, aber davon sind wir noch weit entfernt.“
Trotz der hohen Erwartungen dürfte Yamamoto zunächst behutsam aufgebaut werden. Seine ersten Wochen in Dortmund haben jedoch gezeigt, warum die BVB-Scouts frühzeitig auf das japanische Talent aufmerksam geworden sind.


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