"Sind nicht in die Energie gekommen": Die Kauczinski-Analyse im Video nach dem Pokal-K.o. in Würzburg | OneFootball

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·24 maggio 2026

"Sind nicht in die Energie gekommen": Die Kauczinski-Analyse im Video nach dem Pokal-K.o. in Würzburg

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Eigentlich war alles angerichtet für eine Pressekonferenz nach dem Abpfiff in den Katakomben am Dalle. Doch vielleicht war’s ganz gut, dass das Trainer-Gespräch ins Wasser fiel und Markus Kauczinski dieser Weg auf offizieller Bühne erspart blieb – zu groß war die Enttäuschung beim 56-jährigen Übungsleiter nach dem Elfer-K.o. im Toto-Pokal-Finale in Würzburg (3:5).

Der Saison-Endspurt der Löwen ist völlig aus dem Ruder gelaufen: Von den letzten elf Pflichtspielen gewann 1860 genau eine Partie – das schmeichelhafte 3:2 gegen Absteiger Ulm. Eine Statistik, die Angst macht – auch mit Blick auf die Zukunft.


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Die Analyse von Kauczinski fiel in einer kleinen Presserunde deutlich aus: „Dieses Spiel ist sinnbildlich für das letzte Drittel, wo wir den Anschluss verpasst haben, dass wir dann nicht in die Energie gekommen sind – oder jetzt zum Ende: Das muss ich ein bisschen rausnehmen. Wir haben mit vielen Jungen gespielt, die auch aus Verletzungen gekommen sind, dass wir das Tempo einfach nicht durchhalten konnten. Uns haben die paar Minuten gefehlt, um das vielleicht durchzuhalten.“

Besonders schmerzt den Löwen-Dompteur die verpasste Chance aufs 2:0: „Wir hatten Anfang der zweiten Hälfte die Chance, den Deckel draufzumachen. Aber der Ball wird von der Linie gekratzt. Am Ende hat man gemerkt, dass wir Jungs haben, die nicht im Rhythmus sind, die dann nachgelassen haben und raus mussten – gerade mit Sean Dulic und Lasse Faßmann. Er konnte auch nicht mehr. Das konnten wir hinten schwer auffangen. In der 90. Minute kriegen wir leider den Ausgleich und dann im Elfmeterschießen nicht das Zielwasser.“

Bezeichnend: Beim späten 1:1 durch Ex-Löwe Tarsis Bonga machten Xaver Kiefersauer, Lasse Faßmann und Samuel Althaus im Verbund nicht die glücklichste Figur.

Warum brechen die Löwen in der zweiten Halbzeit immer wieder ein? Kauczinski liefert seine Erklärung gleich selbst: „Wir sind nicht im Rhythmus. Wir haben mit Kiefersauer und Althaus ganz junge Leute, die diese Intensität einfach noch nicht über die gesamte Spielzeit durchhalten können. Wir hatten aber auch wenig zu wechseln…“

Was man dabei wissen muss: Die Löwen wollen in der neuen Saison noch stärker auf die eigene Jugend setzen. Der eigene Nachwuchs soll eine größere Rolle spielen. Doch genau dieser Ansatz birgt Risiken. Der Sprung aus dem Nachwuchsbereich in den Profifußball ist gewaltig – vor allem dann, wenn das Gerüst einer Mannschaft nicht stabil genug ist.

Die Frage wird erlaubt sein: Glaubt Präsident Gernot Mang nach diesem Saisonfinale immer noch daran, dass das eigene NLZ der entscheidende Schlüssel ist, um den TSV 1860 nachhaltig nach vorne zu bringen?

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