"Skandal": FSE kritisiert WM-Preise für Fans mit Behinderung | OneFootball

"Skandal": FSE kritisiert WM-Preise für Fans mit Behinderung | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: feverpitch.de

feverpitch.de

·15 gennaio 2026

"Skandal": FSE kritisiert WM-Preise für Fans mit Behinderung

Immagine dell'articolo:"Skandal": FSE kritisiert WM-Preise für Fans mit Behinderung

Die Fan-Organisation FSE prangert die Ticketpreise für die Fußball-WM an. Besonders kritisch: Rollstuhlfahrer zahlen mindestens 140 Dollar, Begleitpersonen den vollen Preis.

Die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FES) hat ihre Kritik an den Ticketpreisen für die Fußball-WM im Sommer erneuert - und insbesondere die Situation für Menschen mit Behinderung angeprangert. Der "eigentlich größte Skandal" sei das "Barrierefrei-Ticket", sagte FSE-Sprecher Martin Endemann bei WEB.DE News.


OneFootball Video


Die Tickets für Rollstuhlfahrer seien "nämlich nicht in der günstigsten Kategorie, die für die 60 Dollar erhältlich sind, sondern nur in den Kategorien 1 bis 3. Das heißt, die günstigste Karte in der Vorrunde kostet 140 Dollar", sagte Endemann und erklärte weiter: "Hinzu kommt, dass Fans, die eine Behinderung haben und eine Begleitperson mitnehmen müssen, für diese auch ein Ticket zum vollen Preis kaufen müssen."

Der Weltverband FIFA war zuletzt schon in zahlreichen Ländern für die hohen Ticketpreise kritisiert worden. Generell seien die Nationalverbände von der Preispolitik der FIFA "komplett überrascht" worden. "Da scheinen die Nationalverbände ihre Aufgaben nicht erfüllt zu haben - nämlich, sich gleich nach der Qualifikation mit der FIFA über diese Preisgestaltung zu unterhalten. Das ist nicht passiert", sagte Endemann. Die Preise seien "sehr willkürlich" festgesetzt worden.

Dass die FIFA als Reaktion auf die Kritik kürzlich ein kleines Kontingent an 60-Dollar-Tickets für "treue" Fans bereitgestellt hatte, bezeichnete Endemann als "absolute Augenwischerei". Der Appetit auf das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) sei jedenfalls "nicht mehr so vorhanden" wie in den Vorjahren. "Da geht es ja nicht nur um die horrenden Ticketpreise, sondern auch um die politische Situation, die wir gerade in den USA haben", sagte der Fanvertreter.

Visualizza l' imprint del creator