So nimmt der FC Bayern den Spirit von Jeju mit nach Hongkong | OneFootball

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FC Bayern München

·4 agosto 2026

So nimmt der FC Bayern den Spirit von Jeju mit nach Hongkong

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Der späte Abend war über Jeju hereingebrochen und noch immer surrten und flirrten im Presseraum des World Cup Stadiums von Seogwipo auf Jeju die Klimaanlagen. Vorn auf dem Podium lobte Vincent Kompany nach dem 2:1-Testspielsieg seine Mannschaft, die trotz enormer Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit eine „gute Intensität“ gezeigt hatte. Das war nicht selbstverständlich gewesen nach einem fast zwölfstündigen Flug in eine andere Zeitzone und mehreren schweißtreibenden Trainingseinheiten bei enormen klimatischen Bedingungen. „Heute war es brutal heiß“, verriet Tom Bischof nach dem Spiel, das um 20 Uhr Ortszeit angepfiffen worden war. Zwar ging die Sonne bereits unter, aber die schwache Brise, die vom Pazifischen Ozean, der in weniger als einem Kilometer vom Stadion entfernt liegt, herüberwehte, schaffte es nicht, auch nur ein bisschen für Kühlung zu sorgen.

Sehr junge Bayernmannschaft

So entwickelte sich eine Begegnung gegen den südkoreanischen Erstligisten und Red&Gold-Partnerclub Jeju SK FC, bei der vor allem in Hälfte eins die Gastgeber für Überraschungen sorgen konnten. Man spürte schnell, dass Jeju die Bedingungen gewohnt war, sich zudem im laufenden Ligabetrieb als Tabellensiebter im Spielrhythmus befand. Der FC Bayern tat sich hingegen zunächst schwer, Tempo und kontrollierte Ballzirkulation aufzubauen, zudem hatte die Startelf vorher so noch nie zusammengespielt. Junge Spieler wie zum Beispiel die 16-jährigen Filip Pavić oder Bastian Assomo liefen neben WM-Teilnehmern wie Hiroki Ito oder Minjae Kim auf. „Es war interessant, weil wir einige Spieler sehen konnten, die nicht so oft spielen“, sagte Kompany, der im Laufe der Partie kräftig durchtauschte. 


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Spielfreudige WM-Fahrer

Im zweiten Durchgang dann festigte der FC Bayern die Dominanz und fügte zur körperlichen Überlegenheit auch noch die spielerische hinzu. Auffällig dabei die Spielfreude von Luis Díaz sowie der weiteren eingewechselten WM-Fahrer. Ein weiterer Treffer neben denen der Youngster Felipe Chávez (elfte Minute) und Bastian Assomo (41.) kamen jedoch nicht mehr dazu.  

Der Schlusspfiff war gleichzeitig auch der Abschied von Jeju Island und Südkorea, der FC Bayern hatte auf der Vulkaninsel „perfekte Bedingungen“, wie Präsident Herbert Hainer gesagt hatte, vorgefunden. Am Donnerstag um 7.30 Uhr deutscher Zeit reist der Tross des FC Bayern bei der Audi Summer Tour rund 1.750 Kilometer weiter nach Nordwesten. In Hongkong steht dann am Freitag noch ein weiteres Kräftemessen an, ehe es wieder Richtung München nach Hause geht. „Gegen Aston Villa wird uns wahrscheinlich ein anderer Gegner erwarten“, sagte Nathaniel Brown. „Das wird ein sehr guter Test für uns, da sehen wir, wo wir stehen und da wollen wir angreifen.“ Die Partie überträgt dann wieder FC Bayern TV PLUS. „Wir haben das ganz genau, fast wissenschaftlich eingeplant, was die Spielminuten angeht“, verriet Cheftrainer Vincent Kompany. „Man kann erwarten, dass die Jungs 60 Minuten spielen, die heute 30 Minuten gespielt haben – und umgekehrt.“

Eine Reise für den besonderen Teamgeist

Die intensive Zeit gemeinsam auf Reise, das hatte schon Nationalverteidiger Jonathan Tah fcbayern.com verraten, soll wie bei der Klub-WM in den USA helfen, einen besonderen Teamgeist zu entwickeln, der auch vergangene Saison die wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Runde bildete. „Wir hatten letzte Saison eine Atmosphäre, die uns daran hat glauben lassen, wirklich jeden schlagen zu können“, sagte Tah. Diese gilt es, sich weiter zu erarbeiten – ab Donnerstagmorgen dann also in Hongkong.

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