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·25 marzo 2026
So plant Schalke mit seinem Tafelsilber

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·25 marzo 2026

Der FC Schalke 04 steht vor einem richtungsweisenden Sommer. Mehrere Spieler haben mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und wecken Interesse bei anderen Klubs, während die Verantwortlichen parallel wichtige Entscheidungen für die Kaderplanung treffen müssen.
Laut Sport Bild könnten einige Akteure den Verein verlassen, während bei anderen eine langfristige Zukunft auf Schalke angestrebt wird.
Besonders Vitalie Becker rückt zunehmend in den Mittelpunkt. Der Linksverteidiger steht noch bis 2027 unter Vertrag und hat das Interesse mehrerer Bundesligisten geweckt. Schalke würde den 21-Jährigen gerne langfristig binden und plant zeitnah Gespräche über eine Vertragsverlängerung.
Dennoch gilt Becker als wertvolles Talent, bei dem die Verantwortlichen bei einem passenden Angebot gesprächsbereit wären. Vor allem im Falle einer attraktiven Ablöse könnte ein Verkauf in Betracht gezogen werden, um die Einnahmen gezielt in den Kader zu reinvestieren.
Auf der gleichen Position hat sich Moussa Ndiaye seit seiner Winter-Leihe sofort als Verstärkung erwiesen. Der 23-Jährige ersetzte den verletzten Becker eindrucksvoll, ist jedoch nur bis Saisonende vom RSC Anderlecht ausgeliehen.
Eine feste Verpflichtung gilt nur im Falle eines Aufstiegs als realistisch, da die geforderte Ablöse für Schalke aktuell kaum zu stemmen ist. Der Marktwert des Senegalesen beläuft sich laut transfermarkt.de auf rund drei Millionen Euro. Ndiaye bleibt somit eine Wunschlösung mit unsicherer Perspektive.
Mit Mika Wallentowitz richtet sich der Blick zudem klar in die Zukunft. Der 18-jährige Rechtsaußen kommt in dieser Saison bereits auf 13 Einsätze in der 2. Bundesliga und konnte dabei auch mit einem Assist auf sich aufmerksam machen.
Intern genießt er großes Vertrauen, nicht zuletzt wegen seines hohen Entwicklungspotenzials. Entsprechend wollen die Verantwortlichen den Offensivspieler langfristig an den Verein binden. Ein Vertrag bis 2030 ist bereits in Planung.
Im Mittelfeld hat sich Soufiane El-Faouzi zum Dauerbrenner entwickelt. Der laufstarke Neuzugang aus Aachen verpasste kaum Spielzeit und hat sich mit konstant starken Leistungen ins Blickfeld internationaler Klubs gespielt. Schalke hat für den 23-Jährigen ein Preisschild von bis zu zehn Millionen Euro ausgerufen.
Sportlich würde ein Abgang eine spürbare Lücke reißen, finanziell könnte er jedoch neue Möglichkeiten eröffnen. Die Einnahmen könnten genutzt werden, um die genannten sowie weitere wichtige Stammspieler zu halten und gleichzeitig gezielt in Verstärkungen zu investieren.
El-Faouzi steht damit sinnbildlich für Schalkes Gratwanderung zwischen sportlicher Stabilität und wirtschaftlicher Notwendigkeit im kommenden Transfersommer.
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