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·5 febbraio 2026

"Spüre ganz klar sechs Stollen": Weiners Ärger bei Kiels Pokal-Aus

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Aus im Viertelfinale: Zweitligist Holstein Kiel bot dem VfB Stuttgart am Mittwochabend lange Zeit die Stirn, aber am Ende setzte sich der Favorit mit einem 3:0-Sieg durch. Ein Ergebnis, das aus Sicht der Beteiligten zu deutlich ausgefallen war. Pokaltorwart Timon Weiner kritisierte zudem den ersten Gegentreffer.

"Hört sich härter an, wie es ist"

Nachdem Holstein Kiel in den vorherigen Runden noch den VfL Wolfsburg (1:0) und den Hamburger SV (5:3 n.E.) aus dem Wettbewerb nahm, war am Mittwochabend gegen den VfB Stuttgart die Endstation im DFB-Pokal erreicht. In der 56. Spielminute war es Deniz Undav, der die Schwaben gegen tapfer kämpfende Störche erlöste. Zum Ärgernis von Timon Weiner, denn beim Treffer des deutschen Nationalspielers wurde der KSV-Keeper von Undav am Knie getroffen. "Der Schiedsrichter sagte zu mir, dass er erst das Tor schießt und mich dann trifft. Ich habe ganz klar sechs Stollen auf meinem Oberschenkel gespürt und habe einen Abdruck. Ich weiß nicht, ob das so regelkonform ist", schimpfte Weiner.


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Das Tor zählte, die Kieler öffneten die Räume. In den Schlussminuten erhöhte der VfB dadurch auf drei Treffer. "Das 0:3 hört sich härter an, wie es ist", fand Weiner im Nachhinein. Und auch Cheftrainer Marcel Rapp war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden: "Wir waren schlecht im Abschluss. Wenn ich als Trainer von Holstein Kiel aber sage, dass wir dieses Spiel in der Offensive verloren haben, ist das ein großes Kompliment an die Mannschaft", so der Coach.

"Quäntchen Glück und die Ruhe haben gefehlt"

Denn Kiel hatte lange Zeit alle Chancen. Speziell Mittelstürmer Adrián Kaprálik hatte die Führung auf dem Fuß, aber am Ende scheiterten die Störche an der Verwertung. "Es ist schwer, gegen einen solchen Gegner weiterzukommen, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt. Da haben uns heute das Quäntchen Glück und die Ruhe gefehlt", fasste Jonas Meffert stellvertretend zusammen. "Es ist sehr schade, weil die Chance aufs Weiterkommen durchaus vorhanden war. Aber alles in allem haben die Jungs es richtig gut gemacht: Alle waren wach, wollten Fußball spielen und Zweikämpfe gewinnen. Das können wir mitnehmen."

Die Reise der KSV Holstein endet somit im Viertelfinale, was das beste Abschneiden seit der Pokal-Saison 2020/21 bedeutet. Damals erreichte Kiel als Underdog das Halbfinale. Jetzt war also Stuttgart die Endstation. "Wir wussten, was auf uns zukommt und wir haben den Fight angenommen. Am Ende können wir uns nur vorwerfen, dass wir am Anfang kein Tor gemacht haben. Für uns geht es jetzt darum, den Fokus auf das Spiel am Sonntag gegen Hannover zu legen", blickte Phil Harres schon wieder auf die nächste Aufgabe voraus. Denn den Schwung aus dem Pokalspiel wollen die Störche nun in den Liga-Alltag mitnehmen.

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