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·1 gennaio 2026

Staatliche Energiehilfe bringt Geldregen: BVB kassiert Millionen

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Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine legte der Staat milliardenschwere Entlastungen für hohe Energiekosten auf. Davon profitierte Borussia Dortmund in Millionenhöhe deutlich stärker als Rivale Schalke 04.

Borussia Dortmund hat im Rahmen der staatlichen Energiepreisbremse Millionenhilfen erhalten. Wie aus EU-Dokumenten hervorgeht, die dem kicker vorliegen, wurde der BVB mit insgesamt 5,5 Millionen Euro entlastet. Auch der Revierkonkurrent FC Schalke 04 profitierte von der Maßnahme, allerdings in deutlich geringerem Umfang.


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Die Energiepreisbremse war Ende 2022 von der Bundesregierung eingeführt worden, um Unternehmen und Verbraucher angesichts explodierender Strom- und Gaskosten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zu unterstützen. Der Staat übernahm dabei einen Teil der Differenz zwischen Markt- und gedeckelten Preisen.

Während Schalke über eine vereinseigene Stadiongesellschaft 500.000 Euro erhielt, fällt die Entlastung bei Borussia Dortmund um ein Vielfaches höher aus. Der BVB bekam zwei Bewilligungen – einmal fünf Millionen Euro und zusätzlich 500.000 Euro. Hauptgrund für die hohe Summe ist der enorme Energiebedarf des Signal Iduna Parks.

Offengelegte Zahlen zeigen: BVB deutlich vor Schalke

Mit mehr als 81.000 Plätzen ist er das größte Stadion Deutschlands, hinzu kommen regelmäßige Abendspiele, internationale Wettbewerbe sowie energieintensive Infrastruktur wie Flutlicht und Rasenheizung.

Bei Schalke sorgt die Förderung für eine besondere Randnotiz. Die Königsblauen, die sich in einer angespannten finanziellen Lage befinden, waren über viele Jahre eng mit dem russischen Energiekonzern Gazprom verbunden, der von 2007 bis zum Beginn des Ukraine-Krieges als Hauptsponsor auf den Trikots prangte. Ausgerechnet infolge dieses Krieges eingeführte staatliche Hilfen kommen dem Klub nun zugute. Gazprom hatte Schalke zeitweise rund 20 Millionen Euro pro Jahr gezahlt, die Partnerschaft wurde kurz nach Kriegsbeginn beendet.

Insgesamt zeigen die offengelegten Zahlen, dass vor allem Borussia Dortmund erheblich von der Energiepreisbremse profitierte – deutlich stärker als der klamme Nachbar aus Gelsenkirchen.

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