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·9 gennaio 2026
Starker Aufstieg: Kolja Oudenne im Rampenlicht

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·9 gennaio 2026

Zumal die Eindrücke aus dem Trainingslager in der Türkei Lust auf mehr machen. In den Testspielen – auch wenn wir sie natürlich nicht überbewerten wollen – ist deutlich zu erkennen, dass die Anweisungen von Titz immer besser greifen. Die Kombinationen wirken flüssiger, die Ballbesitzphasen (noch) stabiler. Auch das gemeinsame Verschieben ist deutlich besser abgestimmt.
Diese Weiterentwicklung untermauert unsere Aussagen aus der Hinrunde: Der Titz-Ball ist durchaus anspruchsvoll. Dass das System innerhalb weniger Spieltage nicht zu hundert Prozent verinnerlicht werden konnte und Abläufe mitunter stockten, war daher nur logisch. Hinzu kamen verletzungsbedingte Ausfälle, die das Personalroulette zusätzlich ins Rollen brachten.
Doch zurück zu den positiven Eindrücken aus der Türkei. Erneut hat sich ein Spieler in den Fokus gespielt, der bereits in der Hinrunde groß aufspielte: Kolja Oudenne. Der linke Flügelflitzer hat in den vergangenen Wochen insbesondere in Sachen Ballbehandlung und Timing einen beachtlichen Schritt nach vorne gemacht. In dieser Form wird er uns in der Rückrunde wichtige Punkte sichern – da legen wir uns fest!
Sinnbildlich für diese Entwicklung steht sein Treffer im heutigen Testspiel gegen Duisburg: Oudenne spielte die Hintermannschaft quasi im Alleingang aus, drang über den linken Flügel in den Sechzehner ein und versenkte den Ball anschließend lässig im Gehäuse.
Dieser Eindruck spiegelt sich auch in den Zahlen wider. In seinen 739 Einsatzminuten (1 Tor / 1 Vorlage) entfachte Oudenne nahezu durchgehend Druck auf den gegnerischen Kasten. Auf dem Papier stehen durchschnittlich 2,1 Abschlüsse pro Partie, zudem gewinnt er 1,1 progressive Tacklings pro 90 Minuten. Diese sorgen für Balleroberungen und Kontersituationen im Dunstkreis des letzten Drittels.
Mit einer Passquote von 88 Prozent in der gegnerischen Hälfte eröffnet Oudenne zudem zahlreiche Umschaltmomente. Sechs Großchancen sind unmittelbar auf ihn zurückzuführen. Trotz aller Begeisterung sehen wir jedoch einen Punkt, an dem er noch schrauben muss: Seine offensive Veranlagung führt dazu, dass er durchschnittlich 7,4 Bälle pro Partie verliert.
Dennoch hat uns Oudenne vollends überrascht. Vor der Saison hätten wir ihm diese Entwicklung nicht zugetraut – umso positiver blicken wir auf die Rückrunde!









































