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·4 agosto 2026

Suche nach Verstärkung im Zentrum des 1. FC Köln – Könnten diese Sechser interessant werden?

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Erik Stalleicken

4 August, 2026

Bei Ellyes Skhiri ohne Erfolg, bei Edson Álvarez wohl chancenlos, bei Vini Souza abgeblitzt. Doch sind die Aussichten auf echte Verstärkung im Zentrum nicht aussichtslos beim 1. FC Köln: Diese Sechser könnten interessant sein.

Die Suche nach einem neuen Sechser zieht sich für den FC. Wir zeigen fünf Kandidaten, die zum gesuchten Profil passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um Transfergerüchte.

Nikola Moro im Trikot des FC Bologna (Foto: Yasser Bakhsh/Getty Images

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Einige Kaderbaustellen konnte der FC bereits abarbeiten. Im defensiven Mittelfeld besteht allerdings nach wie vor Handlungsbedarf. Doch die Suche nach einem passenden Kandidaten zieht sich. Eine Rückkehr von Ellyes Skhiri ist nach übereinstimmenden Medienberichten vom Tisch. Auch bei Edson Álvarez scheint der FC leer auszugehen. Mit einem Angebot für Vini Souza vom VfL Wolfsburg ist man laut dem „Kicker“ bei den Wölfen abgeblitzt. Thomas Kessler betonte zuletzt, dass es bei den potenziellen Transfers nicht darum ginge schnell zu sein, sondern darum, das Richtige zu machen. Gleichzeitig rückt der Saisonstart immer näher – entsprechend wächst auch bei den Fans die Spannung, wer die neue Verstärkung für das defensive Mittelfeld wird. Werden diese Sechser interessant für den 1. FC Köln?

Welches Profil ist gesucht?

Die bisher gehandelten Kandidaten lassen den gesuchten Spielertypen erahnen. Es handelt sich um einen besonders defensiv- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler. Ein Profil, dem Kristijan Jakic definitiv gerecht wird. Seine größten Stärken liegen in der Zweikampfführung, seiner Aggressivität gegen den Ball und seiner Mentalität. Der Kroate bringt neben seiner robusten Gangart auch reichlich Bundesliga-Erfahrung mit. Beim FC Augsburg ist der laufstarke Mittelfeldspieler noch bis Sommer 2028 unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt.

Ein interessanter Sechser ist zweifelsohne Nikola Moro. Der Italiener steht aktuell beim FC Bologna unter Vertrag. Der 28-Jährige spielt seit vier Jahren in Norditalien, war zuvor bei Dinamo Moskau und Dinamo Zagreb. Dort durchlief der Mittelfeldspieler bereits die Junioren-Mannschaften, wurde Junioren-Nationalspieler. Bei der WM war der Spieler ebenfalls für Kroatien dabei, kam aber nicht zum Einsatz. Moro kann sowohl auf der Sechs, aber auch auf der Acht spielen. Moro hat noch ein Jahr Vertrag, der Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt. Der Kroate gilt als technisch sehr versierter Spieler, der seine Stärken in der Defensivarbeit hat.

Bedient sich Kessler in der Bundesliga?

RB Salzburg zahlte 13 Millionen Euro für den damals 18-jährigen Lucas Gourna-Douath an Saint-Étienne. Doch so richtig rund wollte es für den Franzosen in Österreich bisher nicht laufen. In der abgelaufenen Saison wurde der heute 22-Jährige in der Rückrunde an Le Havre ausgeliehen und avancierte dort zum Stammspieler. Besonders interessant ist sein 2027 auslaufender Vertrag. Während seiner Zeit in Salzburg halbierte sich sein Marktwert auf inzwischen sechs Millionen Euro. Für die Österreicher wäre es die letzte Möglichkeit, mit dem defensiven Mittelfeldspieler Geld zu verdienen, während Gourna-Douath die Chance hätte, seine Karriere wieder in Fahrt zu bringen. Mit 22 Jahren bringt der Franzose sicherlich noch Entwicklungspotenzial mit. Seine Zweikampfstärke hat bereits Vereine aus der Ligue 1 auf den Plan gerufen. Bisher scheint jedoch kein konkretes Angebot in Salzburg eingegangen zu sein.

Auch das Arbeitspapier von Santiago Castañeda läuft im kommenden Sommer aus. Der 21-jährige US-Amerikaner war ein wichtiger Bestandteil des Paderborner Aufstiegs und kam auf 31 Einsätze. Aufgrund seiner Spielintelligenz und Passqualität wurde Castañeda in der Vergangenheit bereits mit einigen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Neben seiner Körpergröße von 1,91m verfügt er über eine hohe Laufbereitschaft und eine konsequente Zweikampfführung. Sein Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Aufgrund des auslaufenden Vertrags könnte eine potenzielle Ablösesumme etwas geringer ausfallen.

Was ist mit Joel Chima Fujita?

Joel Chima Fujita konnte diese Qualitäten bereits in der Bundesliga unter Beweis stellen. Seit seinem Wechsel zum FC St. Pauli war der Japaner ein Leistungsträger der Kiezkicker. Womöglich möchte er den nächsten Schritt gehen und nicht mit dem Verein in der 2. Bundesliga spielen. Der 24-Jährige ist laufstark, pressingsresistent und verfügt über eine saubere Spieleröffnung. Seine größte Stärke liegt darin, das Tempo des Spiels zu bestimmen und auch unter Druck die richtigen Lösungen zu finden. Kein Wunder also, dass bereits erste Vereine Interesse angemeldet haben. Laut Informationen des „Hamburger Abendblatts“ hat der FC Augsburg großes Interesse bekundet. Fujita sollen aber noch attraktivere Offerten vorliegen. Somit hätte der FC ähnlich wie die Fuggerstädter nur Außenseiterchancen auf eine Verpflichtung.

Ob einer dieser Spieler tatsächlich für den FC infrage kommt, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Die Auswahl zeigt aber, dass der Markt viele spannende und insbesondere günstige Optionen bietet. Welchen Spieler Thomas Kessler und Tim Steidten schließlich aus dem Hut zaubern werden, wird man vielleicht zum Pflichtspielauftakt in Würzburg sehen.

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