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·15 marzo 2026
Tedesco bleibt – doch bei Fenerbahce brodelt es weiter: Schock-Anruf an Saran und neue Transfer-Details kommen ans Licht

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·15 marzo 2026

Bei Fenerbahce herrschten nach dem 0:2 gegen Misirli.com.tr Fatih Karagümrük kritische Stunden. Nach dem Rückschlag in der Trenyol Süper Lig und dem Rückstand von sieben Punkten auf Spitzenreiter Galatasaray berief Präsident Sadettin Saran zunächst eine interne Dringlichkeitssitzung ein (GazeteFutbol berichtete). Einen Tag später traf er sich dann mit Trainer Domenico Tedesco und Sportdirektor Devin Özek im Klubgebäude.
Am Ende dieses Gesprächs fiel die Entscheidung, mit Tedesco weiterzumachen. Damit setzte Fenerbahce trotz der angespannten Lage im Meisterschaftsrennen vorerst auf Kontinuität auf der Trainerbank.
Im Nachgang wurden weitere Details aus dem jüngsten Krisenmonat bekannt. Nach Informationen von Hürriyet sorgten vor allem zwei Themen intern für Unruhe. Eines davon war eine Aussage von Sadettin Saran nach dem Spiel gegen Samsunspor. Der Präsident hatte demnach sinngemäß erklärt, dass man mit dem Fußball nicht wirklich zufrieden sei und das intern auf den Tisch legen werde.
Diese Worte blieben offenbar nicht folgenlos. Tedesco soll daraufhin selbst zum Telefon gegriffen und Saran angerufen haben. Seine Botschaft war klar: Mit solchen Aussagen gerieten sowohl er selbst als auch seine Spieler in eine schwierige Lage. Damit wurde sichtbar, dass die sportische Krise nicht nur Ergebnisse, sondern auch die interne Kommunikation belastete.
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Das zweite große Thema war die Strategie in der Winter-Transferperiode. Im Mittelpunkt stand dabei der Bericht von Devin Özek, der laut dem vorliegenden Text bei wichtigen Personalentscheidungen Einfluss hatte. Nachdem Namen wie Youssef En-Nesyri und Jhon Duran den Klub verlassen hatten, beschäftigte sich Fenerbahce mit mehreren Angreifern.
Demnach wurden unter anderem Alexander Sörloth, Ademola Lookman und Darwin Nunez kontaktiert. Letztlich gab der Klub die Suche nach einem neuen Torjäger jedoch auf und konzentrierte sich finanziell auf den Transfer von N’Golo Kante. Genau an diesem Punkt soll der Bericht von Özek für die Richtung der Entscheidung wichtig gewesen sein.
Parallel dazu wurden neue Zahlen zu Alexander Sörloth bekannt, der ebenfalls in der jüngeren Vergangenheit mit Fenerbahce in Verbindung gebracht wurde. Dem vorliegenden Material zufolge liegt für den norwegischen Angreifer von Atletico Madrid inzwischen ein konkretes Angebot vor.
Demnach will Aston Villa für den Stürmer 35 Millionen Euro zahlen, aufgeteilt in 30 Millionen Euro Fixsumme und fünf Millionen Euro Bonus. Da Sörloth bei Atletico noch zwei Jahre Vertrag hat, gilt das Angebot als attraktiv. Gleichzeitig wird beschrieben, dass der Angreifer einer Rückkehr in die Premier League offen gegenübersteht.
Die wichtigste unmittelbare Entscheidung ist damit gefallen: Domenico Tedesco bleibt vorerst Trainer von Fenerbahce. Das nimmt kurzfristig Druck aus der Personalfrage, beseitigt aber nicht die Spannungen, die sich in den vergangenen Wochen aufgebaut haben. Die Niederlage gegen Karagümrük, die Aussagen aus dem Klubumfeld und die Diskussionen um Transferentscheidungen zeigen, dass die Lage weiter sensibel bleibt.
Für Fenerbahce geht es nun darum, sportisch schnell zu reagieren und gleichzeitig die internen Reibungen zu kontrollieren. Die Entscheidung pro Tedesco ist gefallen. Die eigentliche Herausforderung beginnt jetzt erst: aus einer Krisenphase wieder Stabilität zu machen.




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