1. FSV Mainz 05
·7 maggio 2026
Tietz: "Man hat gesehen, wie viel das allen bedeutet"

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·7 maggio 2026

Abgeschlagener Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga waren die 05ER, als Phillip Tietz Anfang Januar nach Mainz wechselte. Es folgte ein starkes Halbjahr und damit verbunden eine sensationelle Aufholjagd. Am vergangenen Sonntag feierte der FSV nach dem Sieg beim FC St. Pauli vorzeitig den Klassenerhalt. Mit seinem Führungstreffer und einer insgesamt starken Leistung hatte Tietz einen großen Anteil daran. Der Mittelstürmer spricht im Interview über die gebührenden Feierlichkeiten, das vergangene Halbjahr, seine persönliche Bilanz und das besondere Verhältnis zu den Fans.
Hallo Phillip, mit dem Sieg beim FC St. Pauli habt ihr euch vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Habt ihr diesen Erfolg gebührend gefeiert?
"Die Feier war auf jeden Fall intensiv. Nach dem Abpfiff ging es auf dem Platz los, in der Kabine, am Flughafen, im Flugzeug, im Bus und in Mainz bis in die Nacht weiter. Aber ich glaube, das hatten wir uns redlich verdient. Da ist sehr viel Druck von uns abgefallen und das gehört dann auch dazu. Aber wir hatten zwei Tage Zeit, uns ausgiebig zu erholen."
Was hat euch als Mannschaft in diesem Halbjahr auf, aber auch neben dem Platz ausgezeichnet?
"Ich kann ehrlicherweise gar nicht verstehen, wie das in der Hinrunde passieren konnte. Die Mannschaft hat eine sehr hohe Qualität und ist dazu menschlich überragend. Wir ziehen alle an einem Strang und fungieren als Team. Dazu kommt das Trainerteam, der ganze Staff, alle haben überragend zusammengearbeitet. Ich empfinde diese Gemeinschaft wie eine kleine Familie. Man hat in den Gesichtern gesehen, wie viel das allen bedeutet, es drei Spieltage vor Schluss endlich geschafft zu haben. Uns wurde erst richtig bewusst, dass wir ein überragendes Halbjahr gespielt haben. Darauf kann man definitiv stolz sein."
War das Spiel auf St. Pauli leistungsmäßig ein Spiegelbild dieses Halbjahres?
"Ja, daran haben vor allem unser Coach Urs Fischer und sein Trainerteam einen sehr großen Anteil. Wir müssen ihnen einen großen Dank aussprechen. Man hat sofort die Handschrift des Trainers gesehen. Er hat uns seine Vorstellungen so beigebracht, dass wir sie schnell verstehen und umsetzen können. Deswegen hat es so gut funktioniert. Jeder weiß auf dem Platz, was er zu tun hat, weil das Trainerteam kontinuierlich und akribisch mit uns daran arbeitet."
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