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·17 giugno 2026
Torwart-Plan B zündet: Sparta Prag kurz vor Deal mit West-Ham-Talent Hegyi

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Sparta Prag musste nach der Verletzung von Stammkeeper Peter Vindahl schnell reagieren – und landet nun wohl bei einer spannenden Lösung aus England. Statt Routinier Martin Dúbravka soll ein junges Talent von West Ham United das Tor in Letná sichern.
Dúbravka sagt ab – Sparta schwenkt auf Hegyi um
Eigentlich wollten die Prager die Lücke mit einem großen Namen schließen: Wochenlang galt der 37-jährige slowakische Nationalkeeper Martin Dúbravka als Wunschlösung. Doch der Routinier entschied sich letztlich dagegen, nach Tschechien zurückzukehren, und bevorzugt ein weiteres Engagement im Ausland.
Damit stand Sparta nach der Verletzung von Vindahl unter Zeitdruck. Die Klubführung musste die Torwartfrage kurzfristig neu denken – und fand die Antwort in London: beim Nachwuchs von West Ham United.
Nach Informationen aus Tschechien steht der 23-jährige Ungar Krisztián Hegyi unmittelbar vor der Unterschrift bei Sparta. Der fast zwei Meter große Torwart stammt aus Budapest und wurde in der Akademie von West Ham ausgebildet. Zwar wartet er noch auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz für das Premier-League-Team, bringt aber reichlich Spielpraxis aus dem Juniorenbereich und mehreren Leihen mit.
Hegyi sammelte in Englands Jugendwettbewerben über 60 Einsätze und war zuletzt an MTK Budapest verliehen, wo er im Frühjahr 14 Partien absolvierte. Zuvor standen Stationen bei Stevenage, Den Bosch, Motherwell und Debrecen in seinem Lebenslauf – ein klassischer Torwart-Werdegang über verschiedene Leihen, der ihn nun auf die große Bühne in Prag führen soll.
Eine Schlüsselrolle bei diesem Transfer spielt die personelle Verknüpfung zwischen beiden Klubs. Spartas Miteigentümer Daniel Křetínský ist auch an West Ham beteiligt, was den Prager Verantwortlichen immer wieder spezielle Zugänge zum englischen Markt eröffnet.
Laut Berichten ist Hegyi bereits in Prag eingetroffen und hat den Medizincheck bestanden, formale Details stehen kurz vor dem Abschluss. Für Sparta bedeutet das: Statt eines prominenten, aber älteren Dúbravka setzt man nun auf eine langfristige Lösung mit Entwicklungspotenzial – und einem Torwart, der seine Chance auf den Durchbruch im Spitzenfußball mit beiden Händen packen will.







































