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·14 marzo 2026

Trainer in der Kritik: Klinsmann bringt sich bei Ex-Klub ins Gespräch

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Die Trainersuche bei den Tottenham Hotspur könnte eine überraschende Wendung nehmen. Ex-Weltmeister Jürgen Klinsmann hat sich öffentlich als möglicher Kandidat für den Trainerposten ins Gespräch gebracht und dabei seine emotionale Verbindung zum Klub betont.

Klinsmann, der zuletzt bis Februar 2024 als Nationaltrainer von Südkorea Nationalmannschaft tätig war, erklärte gegenüber ESPN: „Wer würde diesen Job nicht wollen? Es ist Tottenham.“ Für ihn brauche der Verein vor allem einen Trainer, der eine emotionale Verbindung zum Klub und zu den Spielern aufbauen könne.


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Spurs kämpfen gegen den Abstieg

Sportlich befindet sich Tottenham derzeit in einer schwierigen Lage. Neun Spieltage vor Saisonende steckt der Klub mitten im Abstiegskampf der Premier League. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt aktuell lediglich einen Punkt.

Seit Mitte Februar steht Igor Tudor als Interimstrainer an der Seitenlinie. Doch auch unter seiner Leitung konnte sich die Situation bislang nicht stabilisieren. Zuletzt setzte es zudem eine deutliche 2:5-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atletico Madrid, was die Kritik an Tudor weiter verstärkte.

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Foto: Getty Images

Klinsmann sieht vor allem die mentale Komponente als entscheidend an, um die Krise zu bewältigen. „Um aus diesem Schlamassel herauszukommen, braucht man Kampfgeist, einen wirklich bösen, hässlichen Kampfgeist“, sagte der 61-Jährige. Entscheidend sei nicht ein taktisches Genie, sondern eine Persönlichkeit, die die Mannschaft emotional erreichen könne.

Der ehemalige Stürmer kennt Tottenham bestens: Zwischen 1994 und 1995 sowie 1998 lief Klinsmann selbst für die Spurs auf und erzielte in 68 Pflichtspielen starke 38 Tore.

Besonders kritisch äußerte sich Klinsmann zudem über eine Szene aus der Champions League. Torwart Antonin Kinsky war nach zwei Fehlern bereits nach 17 Minuten ausgewechselt worden. Für Klinsmann eine fragwürdige Entscheidung: „Das ist das Schlimmste, was einem Torwart passieren kann“, sagte er und zeigte dabei auch persönliches Mitgefühl.

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