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·18 maggio 2026
Trainerwechsel: Mourinho-Rückkehr zu Real Madrid vor Abschluss

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Die Rückkehr von José Mourinho auf die Bank von Real Madrid steht nach übereinstimmenden Medienberichten unmittelbar bevor. Laut „The Athletic“ will sich Präsident Florentino Pérez in der kommenden Woche mit dem 63-jährigen Portugiesen treffen, um die letzten Details zu klären. Transferjournalist Fabrizio Romano erklärte zudem, der kriselnde spanische Rekordmeister habe seit der vorigen Woche bereits das Okay von Mourinho.

Jose Mourinho, Cheftrainer von Benfica, sieht von Schiedsrichter Francois Letexier die Rote Karte im Hinspiel des UEFA Champions League Knockout Play-offs gegen Real Madrid. Der portugiesische Kulttrainer musste den Estadio do SL Benfica am 17. Februar 2026 in Lissabon vorzeitig verlassen. (Angel Martinez / Getty Images)
„Marca“ schrieb sogar, der Deal sei zu 99,9 Prozent perfekt und Mourinho werde neuer Chefcoach des Star-Ensembles. Update 18.05.: Romano ergänzte am Montag, dass sich die Königlichen mit dem Portugiesen bereits auf einen Zweijahresvertrag verständigt hätten. Nach dem Spiel gegen Athletic Bilbao am kommenden Samstag solle der Kontrakt unterschrieben werden. Eine Bestätigung von Real liegt bislang nicht vor.
Pérez gilt seit Jahren als großer Bewunderer Mourinhos, dessen Vertrag bei Benfica Lissabon noch ein Jahr läuft. Der 63-Jährige soll dort allerdings eine Ausstiegsklausel über 3 Millionen Euro besitzen. Zu seinem möglichen Abschied aus Portugal äußerte er sich zuletzt öffentlich nicht konkret. Mit Benfica verpasste Mourinho in dieser Saison den Meistertitel, in der Champions League war im Achtelfinale gegen Real Schluss.
Auch Pérez selbst hielt sich mit klaren Aussagen zurück. Die Gerüchte verdichteten sich dennoch zuletzt immer weiter, dass Mourinho nach seiner ersten Amtszeit zwischen 2010 und 2013 erneut bei Real anheuern könnte. Damals stand er 178-mal an der Seitenlinie, kam auf einen Punkteschnitt von 2,3 und gewann mit den Madrilenen Meisterschaft und Pokal.
Real Madrid hat eine turbulente Saison ohne Titel hinter sich, obwohl der Kader mit einem Marktwert von 1,34 Milliarden Euro als wertvollster der Welt gilt. Der frühere Leverkusener Meistertrainer Xabi Alonso musste schon nach der Hälfte der Spielzeit gehen, sein glückloser Nachfolger Álvaro Arbeloa fand ebenfalls keine Lösung. Die Mannschaft um den französischen Torjäger Kylian Mbappé sorgte immer wieder auch abseits des Spielfelds für Schlagzeilen. In dieser Lage wird Mourinho offenbar als einzige Option gesehen, die Ordnung in das Pulverfass bringen kann.
Arbeloa hat sich nach seinem bevorstehenden Abschied offenbar bereits mit der Situation arrangiert und fand lobende Worte für seinen früheren Coach, unter dem er als Spieler selbst aktiv war. Vor dem Spiel am Sonntag beim FC Sevilla sagte er: „Wenn er derjenige ist, der nächste Saison hier ist, freue ich mich, ihn zurück zu Hause zu sehen. Für mich als Spieler und vor allem als Madrid-Anhänger denke und fühle ich, dass er die Nummer eins ist.“
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