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·14 marzo 2026

Transfer-Knall: Alexandra Popp wechselt vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund

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Transfer-Paukenschlag im deutschen Frauenfußball: Alexandra Popp verlässt im Sommer den VfL Wolfsburg und wechselt zu Borussia Dortmund. Die Kapitänin der Wölfinnen unterschreibt beim ambitionierten Drittligisten einen Vertrag bis 2029.

Die 34-Jährige verkündete den Schritt rund um den Bundesliga-Spieltag der Männer von Borussia Dortmund gegen Augsburg. Erst wenige Stunden zuvor hatte Popp bereits in einem emotionalen Instagram-Video ihren Abschied aus Wolfsburg nach 14 Jahren bestätigt. Nun steht auch ihr nächstes Kapitel fest.


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Popp ist BVB-Anhängerin seit der Kindheit

Für die Stürmerin ist es mehr als nur ein Vereinswechsel. Popp ist seit ihrer Kindheit Anhängerin des BVB. Mit dem Wechsel erfüllt sie sich einen langgehegten Traum. Gleichzeitig soll sie beim Dortmunder Projekt eine zentrale Rolle spielen. Der Klub spielt derzeit in der Regionalliga und will mittelfristig den Sprung in die Frauen-Bundesliga schaffen.

„Mein Herz schlägt für diesen Verein“, erklärte Popp. „Ich komme langsam Richtung Ende meiner Karriere und muss dabei auch auf meinen Körper hören. Ich wollte nicht den Zeitpunkt und die Chance verpassen, im BVB-Trikot aufzulaufen.“

Das Interesse aus Dortmund habe sie sofort begeistert. „Ich hatte direkt ein großes Grinsen im Gesicht“, sagte Popp. Sie freue sich darauf, den bisher erfolgreichen Weg des Vereins künftig aktiv mitzugestalten.

Abschied nach 14 Jahren

Popp spielte seit 2012 für den VfL und wurde in dieser Zeit zur Identifikationsfigur des Vereins. In ihrer Videobotschaft machte sie deutlich, wie schwer ihr dieser Schritt gefallen ist.

„Nach wirklich großer Überlegung und vielen Bauchgefühlen ist die Entscheidung gefallen“, erklärte die Kapitänin. Wolfsburg sei längst mehr als nur ein Arbeitgeber geworden. „Der VfL Wolfsburg ist nicht irgendein Verein. Er ist in den vergangenen 14 Jahren zu meinem Zuhause geworden.“

Zunächst richtete sie ihren Dank an die Verantwortlichen des Vereins. Über so viele Jahre hinweg immer wieder die Möglichkeit zur Vertragsverlängerung zu erhalten, sei alles andere als selbstverständlich.

20 Titel und unzählige Erinnerungen

Auch an ihre Mitspielerinnen wandte sich die Nationalspielerin mit persönlichen Worten. In Wolfsburg habe sie „unglaublich viele tolle und unterschiedliche Menschen kennenlernen“ dürfen, die sie geprägt hätten.

Sportlich war die Zeit beim VfL eine Erfolgsgeschichte. Insgesamt 20 Titel feierte Popp mit den Wölfinnen. Meisterschaften, Pokalsiege und zahlreiche internationale Auftritte machten sie zu einer der prägenden Figuren des deutschen Frauenfußballs.

Besonders dankte sie den Trainerteams der vergangenen Jahre. Sie hätten sie gefordert und gefördert und immer gewusst, wie sie das letzte Prozent aus ihr herauskitzeln konnten. Auch wenn ihre Emotionalität auf dem Platz nicht immer einfach gewesen sei. Zum Schluss ihres emotionalen Statements richtet sich Popps Dank auch und insbesondere an die Fans, die immer hinter ihr gestanden hatten.

Auch Kellermann verlässt Wolfsburg

Der Abschied der Kapitänin kommt nur wenige Tage nach einer weiteren Personalie mit Signalwirkung. Sportdirektor Kellermann hatte unter der Woche angekündigt, den VfL nach der Saison ebenfalls zu verlassen.

Der frühere Trainer und spätere Manager prägte den sportlichen Aufstieg der Wolfsburgerinnen über viele Jahre entscheidend mit. Sein Abschied und der nun bestätigte Weggang von Popp markieren das Ende einer Ära.

Huth setzt ein wichtiges Zeichen

Mitten in den Umbruch hinein gab es allerdings auch eine positive Nachricht. Svenja Huth hat ihren Vertrag beim VfL verlängert. Die frühere Nationalspielerin unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis 2027 und bleibt damit eine der zentralen Figuren im Team. „Ich bin dankbar für das Vertrauen und glücklich, weiterhin Teil dieses besonderen Teams zu sein“, erklärte die 35-Jährige.

Huth kam 2019 nach Wolfsburg, gewann direkt das Double und entwickelte sich zu einer konstanten Leistungsträgerin. In der laufenden Saison ist sie sogar die Feldspielerin mit den meisten Einsatzminuten im Kader. Sportdirektor Kellermann lobte ihre Bedeutung für die Mannschaft ausdrücklich. Huth sei auf und neben dem Platz eine wichtige Stütze und mit ihrer Persönlichkeit ein Vorbild für das gesamte Team.

Weitere Entscheidungen stehen noch aus

Neben dem Abschied von Popp bleiben weitere Personalfragen offen. Mehrere Verträge laufen im Sommer aus. Dazu gehören unter anderem die Offensivspielerinnen Vivien Endemann und Lineth Beerensteyn sowie die Defensivkräfte Caitlin Dijkstra und Camilla Küver.

Parallel arbeitet der Klub bereits am Kader der Zukunft. Erst kürzlich sicherten sich die Wolfsburgerinnen die Verpflichtung der deutschen Nationalstürmerin Giovanna Hoffmann von RB Leipzig Frauen, die im Sommer zum VfL wechseln wird. Klar ist schon jetzt: Die Wölfinnen stehen vor einem neuen Kapitel. Und der Abschied von Alexandra Popp macht deutlich, wie groß der Umbruch tatsächlich werden könnte.

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