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·16 aprile 2026

Trotz Konkurrenz: Rose Topfavorit auf Job in der Premier League

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Der AFC Bournemouth ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Andoni Iraola wird die Cherries im Sommer nach drei Jahren Amtszeit verlassen. Ganz oben auf der Kandidatenliste für seine Nachfolge steht mit Marco Rose ein vor allem in der Bundesliga sehr bekannter Name.

Der 49-Jährige ist aktuell vereinslos, coachte bis zu seiner Entlassung im März 2025 RB Leipzig. Mit den Roten Bullen feierte er 2023 den Gewinn des DFB-Pokals und führte sein Team drei Jahre in Folge in die Champions League. Eine schwache Saison 2024/25 kostete ihn den Job, nichtsdestotrotz wird seine Arbeit international geschätzt. Roses Trainerkarriere nahm 2017 bei RB Salzburg Fahrt auf, über Gladbach und Dortmund ging es nach Leipzig.


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Nun also das Interesse aus Bournemouth: Rose coachte bisher nur in Österreich und Deutschland, die fehlende Premier-League-Erfahrung würde einem Engagement an der Südküste Englands anscheinend nicht im Wege stehen. Der Deutsche führt nach Berichten von Sky Sports das Rennen um die Iraola-Nachfolge an. Beim ärgsten Rose-Konkurrent scheint es sich um Ipswich-Trainer Kieran McKenna zu handeln. Vor allem der Faktor Zeit spricht allerdings klar für den Ex-Leipziger.

Geht zwischen Rose und Bournemouth jetzt alles ganz schnell?

McKenna leistet in Ipswich einen hervorragenden Job – und genau das könnte dem Nordiren zum Verhängnis werden. Mit seinem Team steht er aktuell auf dem zweiten Platz der Championship und hat keine Zeit um sich über einen möglichen Wechsel Gedanken zu machen. Inklusive Playoffs könnte der 39-Jährige eventuell erst Ende Mai für Gespräche zur Verfügung stehen. Möchte ihm Bournemouth diese Zeit geben?

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Foto: Getty Images

Im Gegensatz zu McKenna könnte sich Rose deutlich früher dem Projekt Bournemouth widmen – und auch seine Philosophie passt zu den Cherries. ,,Wir wollen sehr aktiv gegen den Ball sein (…) Wir wollen nicht hoch und weit spielen, sondern schnell, dynamisch und aktiv nach vorne“, beschreibt Rose seinen Stil. Einen, der sehr ähnlich zu seinem bald möglichen Vorgänger Iraola ist.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Bournemouth sehr daran gelegen ist, die Iraola-Nachfolge möglichst schnell zu regeln. Eine rasche Einigung mit Marco Rose käme nicht überraschend.

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