TSV 1860 wochenlang ohne Jakob – Trio wieder im Training | OneFootball

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·20 febbraio 2026

TSV 1860 wochenlang ohne Jakob – Trio wieder im Training

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Die Münchner Löwen landeten beim TSV Havelse einen Befreiungsschlag. Findet 1860 jetzt wieder in die Form, die Cheftrainer Markus Kauczinski schon vor dem Jahreswechsel bei seinem Team gesehen hat? Im Verfolgerduell mit dem F.C. Hansa Rostock (Sonntag, 13:30 Uhr) wollen die Sechzger ein schwieriges Kaliber sein, müssen allerdings den Ausfall von Kilian Jakob verkraften.

Sieben Ausfälle gegen Hansa

Zwischenzeitlich holte der TSV 1860 München im letzten Winter gleich vier Siege in Folge unter Markus Kauczinski. Die Frage, die naturgemäß auf Giesings Höhen gestellt wird, war, ob die Löwen damit noch einmal oben angreifen können. Doch auf die Siegesserie folgten gleich wieder fünf Spiele ohne Erfolg, bis der Knoten letzte Woche gegen Havelse (5:0) platzte. "Ich glaube, dass wir alle noch nicht in dieser Form sind, in der wir waren. Aber ich hoffe natürlich, dass wir da auf einem guten Weg sind und habe das Gefühl, dass wir dahin kommen", so der Cheftrainer. Allerdings muss Kauczinski zahlreiche Akteure ersetzen, während Kevin Voland und Florian Niederlechner nach Gelb-Sperren zurückkehren.


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Jesper Verlaat (Trainingsrückstand), Max Christiansen (Operation), Samuel Althaus (Hüftverletzung), Sean Dulic (Muskelfaserriss), Manuel Pfeifer (Muskelfaserriss) und Tunay Deniz (Knieverletzung) fallen weiterhin aus, zudem hat sich Kilian Jakob eine Beckenverletzung zugezogen und fällt wochenlang aus. Ist der schlechte Zustand des Trainingsplatzes dafür verantwortlich? "Auf jeden Fall ist das für mich ein Puzzleteil", gab Kauczinski an. "Der Boden ist sehr hat und die mechanische Belastung sehr hoch. Das Problem ist nicht neu, wie ich gehört habe." Eine Lösung hatte der 1860-Coach nicht parat – weder witterungsbedingt noch vom Budget her. So konzentrierte sich Kauczinski auf die Dinge, die er beeinflussen konnte – und freute sich, dass die unter der Woche angeschlagenen Thore Jacobsen (nach Problemen am Knöchel), Raphael Schifferl (nach Schlag auf den Oberschenkel) und David Philipp (war umgeknickt) voll einsatzfähig sind.

"Alle haben irgendwann auch mal Dellen"

"Wir haben ein gutes Gefühl aus Havelse mitgenommen", so Kauczinski nach dem Duell mit den Niedersachsen. "Wir haben gezeigt, dass mit vollem Fokus und voller Konzentration etwas gehen kann." Ob das allerdings für ein Mitmischen im Aufstiegskampf noch reicht, ließ der 56-Jährige offen. "Alles, was ich in der Hand habe, ist, dass wir das einsetzen für den nächsten Spieltag. Was in vier oder sechs Wochen ist, das weiß ich nicht. Man sieht ja, dass alle irgendwann auch mal Dellen haben", so Kauczinski. Und klar ist, dass 1860 mit einem Sieg gegen Rostock zumindest auf die Ostseestädter wieder auf einen Zähler heranrücken kann.

Ein Verfolgerduell, in dem sich die Löwen beweisen können. "Ich weiß, dass wir in der Lage sind, jedem wehzutun. Wir haben zuhause auch Mannschaften wie Duisburg und Cottbus geschlagen, die vor uns standen und immer noch stehen. Jetzt kommt wieder so ein Kaliber", erklärte Kauczinski. "Und wir können auch ein Kaliber sein. Wir müssen das nur noch konstanter bringen." Dann, so der 1860-Coach, könne man in wenigen Wochen sehen, in welche Richtung es für welche Mannschaften in der Liga noch geht. Aktuell laufen die Löwen "noch ein bisschen der Vergangenheit hinterher", aber ein Sieg gegen Rostock würde Wunden schließen. Aber Kauczinski blieb selbstredend vorsichtig: "Das ist jetzt auch nicht neu, dass ich nicht weiß, wie Spiele ausgehen." Auf den Punkt seine Leistung zu bringen, wäre jedoch ein wichtiges Mittel.

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