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·2 agosto 2026

UEFA-Drohung an Infantino: Ultimatum für Rücktritt gesetzt

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Gianni Infantino, der Präsident des Weltverbands FIFA, steht vor einem Ultimatum der UEFA: Rücktritt oder eine außerordentliche Misstrauensabstimmung.

Es wird davon ausgegangen, dass alle 55 UEFA-Mitgliedsländer sich in einer Misstrauensabstimmung für die Absetzung Infantinos entscheiden würden, sollte er sich weigern, zurückzutreten. Die UEFA kann eine solche Abstimmung bereits mit nur 43 Mitgliedsländern einleiten.


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Der europäische Fußballverband verkündete am Samstagmorgen einen Vertrauensverlust und forderte Veränderungen, nachdem Infantino gezwungen war, seinen 15-Milliarden-Pfund-Plan zum Verkauf einer Beteiligung an der Weltmeisterschaft aufzugeben.

UEFA klar gegen Infantino

Die Erklärung der UEFA folgte auf breiten Widerstand und eine Revolte innerhalb der FIFA-Reihen, die von Mitarbeitern als „Kill the Monster“ bezeichnet wird. Auch die Concacaf – der Dachverband für Nord- und Mittelamerika – forderte Veränderungen und erklärte, Infantino habe sich eines „ungeheuerlichen Verstoßes gegen gute Regierungsführung und Führung“ schuldig gemacht.

Infantino hatte kürzlich vorgeschlagen Teile der WM an Investoren zu verkaufen. Im Zuge dessen wollte er selbst eine Gesellschaft gründen, durch die er selbst an Macht und Einfluss gewinnt. Das kam natürlich in der breiten Masse nicht gut an. Vor allem die UEFA um Boss Aleksandar Ceferin konterte Infantino zuletzt deutlich.

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Foto: Getty Images

In ihrer Erklärung, in der sie Veränderungen an der Spitze der FIFA forderten, erklärte die UEFA: „Wir können nicht so weitermachen wie bisher – mit geheimen Plänen, die im Eiltempo von anonymen Personen ausgeheckt werden und deren Nutzen für den Sport zweifelhaft ist. Wir müssen die Verantwortlichen identifizieren und sie zur Rechenschaft ziehen.“

Der Zwist dauert schon länger an. Die FIFA hat ihre eigenen Interessen, die UEFA schielt eher auf den gesamten Erdball. Für den Moment scheint es als sei Infantino erst einmal kaltgestellt. Aber wie lange? Das wird sich erst in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

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