Fussballdaten.de
·7 giugno 2026
Unsaubere Generalprobe: Schweiz lässt gegen Australien wichtige Sicherheit liegen

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·7 giugno 2026

Kurz vor WM-Start hat die Schweiz ihren letzten Test nicht wie erhofft nutzen können. Gegen Australien reichte es ohne Breel Embolo nur zu einem 1:1 – die Formkurve bleibt damit schwer einzuordnen.
Frühe Führung, dann unnötig aus der Hand gegeben
Die Nati erwischte in den USA zunächst einen ordentlichen Start. Flügelspieler Dan Ndoye brachte die Schweiz bereits in der 14. Minute in Führung und bestätigte damit seinen Aufwärtstrend in der Offensive. Mit Granit Xhaka als Taktgeber im Mittelfeld kontrollierte das Team von Murat Yakin große Teile der ersten Hälfte und ging verdient mit 1:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Schweiz jedoch an Klarheit und Tempo. Australien kam besser ins Spiel, ohne zwingend zu wirken – und dennoch fiel der Ausgleich: Tete Yengi traf in der 56. Minute, aus Schweizer Sicht ein unnötiger Gegentreffer, weil die Defensive zu passiv agierte. In der Schlussphase fehlte der Nati die Durchschlagskraft, um den Testspielsieg zurückzuholen.
Breel Embolo stand der Schweiz in dieser Partie noch nicht zur Verfügung. Der Stürmer reiste wegen Visa-Problemen verspätet in die USA ein, nachdem die US-Behörden kurzfristig zusätzliche Unterlagen verlangt hatten. Erst am Freitag stieß er wieder zur Mannschaft und kam deshalb gegen Australien noch nicht zum Einsatz.
Damit fehlte der Nati im Sturmzentrum der wichtigste Zielspieler, was im Strafraum deutlich sichtbar war. Beim ersten WM-Spiel gegen Katar in Gruppe B soll Embolo aber wieder zur Verfügung stehen. Murat Yakin dürfte ihn, sofern fit, direkt als zentrale Spitze einplanen, um die Offensivpräsenz im Sechzehner zu erhöhen.
Die Generalprobe zeigt: Auf die Schweiz wartet noch Arbeit, vor allem was Konstanz über 90 Minuten und defensive Stabilität angeht. Das 4:1 gegen Jordanien im Test zuvor hatte noch deutlich positiver gestimmt, doch das Remis gegen Australien bremst die Euphorie etwas ein.
In Gruppe B eröffnet die Schweiz ihr Turnier in einer Woche gegen Katar und will dort den ersten Grundstein fürs Weiterkommen legen. Australien trifft in Gruppe D zum Auftakt am 14. Juni auf die Türkei und nimmt aus dem späten Ausgleich zumindest moralischen Rückenwind mit – auch wenn der Leistungsnachweis gegen die Schweiz spielerisch eher durchwachsen ausfiel.







































