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·29 gennaio 2026

"Unterstützen, herausfordern": Riemann vorerst nur Ersatzkeeper

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Nach dem vorzeitigen Abgang von Keeper Jan Olschowsky, der zu Stammverein Borussia Mönchengladbach zurückgekehrt ist, hat sich Alemannia Aachen mit Manuel Riemann verstärkt. Der 37-Jährige ist trotz seiner großen Erfahrung zunächst aber als Nummer zwei hinter Fotis Pseftis eingeplant.

"Sehr viele" Qualitäten

98 Erst-, 249 Zweit- und 117 Drittliga-Spiele: Manuel Riemann ist der mit Abstand erfahrenste Spieler im Kader von Alemannia Aachen. Bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag bezeichnete Trainer Mersad Selimbegovic den 37-Jährigen als "sehr guten Torhüter", der über "sehr viele" Qualitäten verfüge und "Profi durch und durch" sei. "Er hat für lange Zeit auf einem hohen Level gespielt und nachgewiesen, dass er der Mannschaft etwas geben kann – auch, wenn er nicht spielt."


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Genau das erwartet Selimbegovic auch vom Keeper: "Er ist einer der alten Schule, der unbedingt immer gewinnen will. Das brauchen wir auch, denn wir müssen mehr über das Gewinnen reden." Es sei nicht egal, "wenn du im Training ein Spiel nicht gewinnst. Wenn du eine Gewinnermentalität entwickeln willst, dann muss es jeden Tag scheppern. Und da wird es jetzt ein paar Mal mehr scheppern", so der Aachen-Coach. Schon bei seinem ersten Training am Mittwoch habe sich der 37-Jährige mehrfach lautstark bemerkbar gemacht." Als Nummer 1 wurde Riemann allerdings nicht verpflichtet, stattdessen wird er zunächst als Ersatzkeeper auf der Bank sitzen und soll Fotis Pseftis "unterstützen" und "herausfordern", wie Selimbegovic betonte. "Und dann schauen wir, was die Zeit bringt." Durchaus möglich also, dass es im Laufe der Rückrunde zu einem Tausch im Tor kommen könnte.

Wiebe, Sulejmani und Yarbrough sind zurück

Nach dem erlösenden Sieg in Hoffenheim wollen die Schwarz-Gelben am Samstag beim Auswärtsspiel in München direkt nachlegen – wohl wissend, dass die Aufgabe bei den Löwen nicht einfach wird: "Sie besitzen sehr viel individuelle Qualität und sind in der Lage, aus wenig viel zu machen." Zwar muss 1860 derzeit eine ganze Reihe an Ausfällen verkraften, "aber man darf deswegen nicht denken, dass es leichter wird", warnte Selimbegovic.

Zumal auch das Alemannia-Lazarett weiterhin gut gefüllt ist. Während Jeremias Lorch, Florian Heister, Mika Hanraths und Fabio Torsiello nach wie vor nicht zur Verfügung stehen, ist Joel da Silva Kiala (fünfte gelbe Karte) gesperrt. Zudem sind die Einsätze von Faton Ademi und Mehdi Loune (beide krank) noch fraglich. Dafür kehrt Danilo Wiebe aus einer Sperre zurück und wird wohl der 1:1-Ersatz für Kiala sein, auch Valmir Sulejmani sowie Lamar Yarbrough könnten schon wieder Optionen sein.

Stürmersuche hält an

Indes hält die Suche nach einem Stürmer weiter an. Selimbegovic zufolge sei die Alemannia einer Verpflichtung schon näher gekommen, "aber noch gibt es nichts zu vermelden". Zunächst liegt der Fokus ohnehin auf der Partie am Samstag. Der Erfolg in Hoffenheim habe Auftrieb gegeben, "dennoch müssen wir weiter viel investieren, denn mit einem Sieg nach so langer Zeit hast du noch gar nichts erreicht. Wir müssen weiter fleißig sein und punkten, punkten, punkten, egal wie." Unterstützt wird die Alemannia am Samstag von 1.500 Fans.

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