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·13 maggio 2026

VDV-Präsident Ramelow kritisiert FIFA und DFB

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Spielergewerkschaft reicht kartellrechtliche Beschwerde bei EU-Kommission ein. VDV-Chef fordert zudem Reform des Transferrechts und der Regionalligen.

VDV-Präsident Carsten Ramelow hat den aus seiner Sicht überladenen Spielplan scharf kritisiert und zudem den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Reform des Transferrechts aufgefordert. Bei der Spielerversammlung der Spielergewerkschaft VDV am Montagabend in Gelsenkirchen warnte der frühere Nationalspieler vor einer zunehmenden Überlastung der Profis.


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Der enge Spielplan des Weltverbandes FIFA führe dazu, dass Spitzenspieler "überlastet" würden und der Kalender "zu einer Kannibalisierung der Wettbewerbe führe", sagte Ramelow. Der Fußball brauche keinen Gigantismus und müsse zu einem gesunden Maß zurückfinden, forderte der 52-Jährige. Aus diesem Grund habe die VDV bei der Europäischen Kommission eine kartellrechtliche Beschwerde gegen die FIFA eingereicht.

Zudem appellierte Ramelow an den DFB, das nationale Transferrecht zu reformieren und die Möglichkeiten der Spieler weiter zu verbessern. Der VDV-Präsident forderte außerdem eine umfassende Reform der Regionalligen. Insbesondere müsse gewährleistet werden, dass jeder Meister direkt aufsteige. Zudem gelte es, die Spieler besser vor Gehaltsausfällen zu schützen.

Bei der Veranstaltung wurden Dortmunds Torwart Alexander Meyer und Nürnbergs Angreifer Adriano Grimaldi in den VDV-Spielerrat berufen, sowie Trainer Peter Neururer geehrt.

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