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·1 agosto 2026
Verkaufskandidat? Warum Hiroki Ito ein Sonderfall beim FC Bayern ist

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·1 agosto 2026

Hiroki Ito gehört zu den Spielern, deren Zukunft beim FC Bayern derzeit offen ist. Ein Verkauf scheint grundsätzlich möglich – dennoch unterscheidet sich seine Situation deutlich von anderen Wechselkandidaten im Münchner Kader.
Beim FC Bayern wird in diesem Transfersommer nicht nur über mögliche Neuzugänge diskutiert. Auch auf der Abgangsseite laufen die Planungen auf Hochtouren.
Mehrere Profis gelten als Verkaufskandidaten, um Platz im Kader zu schaffen und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Dazu gehören Joao Palinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza. Bei allen drei Spielern ist bekannt, dass der FC Bayern nicht mit ihnen plant und sie gerne verkaufen würde.
Nun könnte offenbar Hiroki Ito zum vierten Verkaufskanditen werden. Zwar betonte Uli Hoeneß erst kürzlich im Interview, dass der FC Bayern bereits 40 Millionen Euro aus anderen Transfers eingeommen hätte, machte aber gleichzeitig klar, dass weitere Einnahmen nicht schaden würden.
Vielleicht öffnete auch deshalb Max Eberl die Tür für einen Abgang des Japaners. Im Rahmen der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown, deutete Eberl an, dass ein Verkauf von Ito möglich wäre.
„Wenn Hiroki Ito über einen Wechsel nachdenkt, weil er selbst erkennt, dass es schwierig sein wird, sich einen Platz in der Mannschaft zu erkämpfen, dann werden wir uns darum kümmern. Wir haben jetzt die linke Seite mit Nene (zusätzlich zu Davies) verstärkt, und in der Innenverteidigung haben wir mit Minjae, Jona und Upa natürlich drei herausragende Spieler“, machte Eberl deutlich.
Die Situation rund um den Japaner unterscheidet sich trotzdem deutlich von den anderen genannten Verkaufskandidaten. Ito kam im Sommer 2024 für 23,5 Millionen Euro aus Stuttgart und gilt als erster Spieler den Max Eberl zum FC Bayern gelotst hat.

Foto: IMAGO
Zaragoza und Boey gelten hingegen eher als ehemalige Wunschspieler von Sportdirektor Christoph Freund und der Transfer von Palinha im Sommer 2024 stand mehr oder weniger bereits fest, als Eberl anheuerte, da man dem Portugiesen den Wechsel, nach dem gescheiterten Transfer im Sommer 2023, mehr oder weniger versprochen hatte.
Ito wiederum gilt als echter Eberl-Transfer. Trotz zahlreicher Verletzungen und Ausfälle stärkte Eberl dem Japaner immer wieder den Rücken. Doch nun scheint auch Max Eberl nicht mehr vollständig überzeugt zu sein und ein Abgang scheint durchaus möglich zu sein.
Wie die Bild berichtet haben die Münchner auch eine klare Preisvorstellung: 20 Millionen Euro soll ein Verkauf des japanischen Nationalspielers einbringen. Ein konkretes Angebot gab es bislang allerdings nicht.
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