Borussia Dortmund
·29 gennaio 2026
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Ausgangslage Mit nur einer Niederlage in den vergangenen elf Partien hat sich die U23 kontinuierlich nach oben gearbeitet und belegt aktuell Rang fünf. Zuversicht schöpft das Team nicht nur aus dieser Serie, sondern auch aus den jüngsten Auftritten beim Premier League International Cup in England. Das aus U23 und U19 gemischte BVB-Team erreichte nach Siegen über Leeds United (3:0), West Ham United (2:1) und AFC Sunderland (3:1) und einer Niederlage gegen Manchester United (0:2) das Viertelfinale.
Auch die Testspiele stimmten Trainer Daniel Rios zuversichtlich. Ein deutliches 6:1 beim Oberliga-Spitzenreiter Ratingen, ein 2:2 bei der U23 des 1. FC Nürnberg – Tabellenführer der Regionalliga Bayern – sowie ein 2:0 gegen Türkspor Dortmund unterstrichen den Trend. „Das positive Gefühl aus der Meisterschaft, aus den Premier-League-Cup-Partien und auch aus den Testspielen wollen wir mitnehmen“, so Rios.
Personal Die Winterpause brachte einige Veränderungen mit sich: Mit David Lelle (Aris Limassol) Ben Hüning (Rot-Weiss Essen), Antonio Foti (SC Verl), Jordi Paulina (Fortuna Düsseldorf) und Ersatztorhüter Marcel Johnen (Sportfreunde Siegen) haben fünf Spieler den Verein verlassen. Die entstandenen Lücken sollen Leroy Kwadwo, Mario Pejazic und Kevin Mutove schließen. Darüber hinaus rücken mit den erst 17-jährigen Mussa Kaba und Samuele Inacio zwei Talente näher an die U23 heran, die in den kommenden Monaten verstärkt Spielpraxis sammeln sollen. Rios sieht die Fluktuation auch als Chance: „Das eröffnet uns neue Möglichkeiten. Wir bemühen uns, dass wir schnell in den Rhythmus kommen. Es ist das, was wir mit der U23 erreichen wollen, dass eine Entwicklung stattfindet.“ Am Freitag fehlen neben den Langzeitverletzten Felix Paschke und Prince Aning auch die angeschlagenen Mussa Kaba und Pharell Kegni.
Gegner Das Hinspiel weckt gute Erinnerungen: Beim spektakulären 5:3 feierte der BVB im dritten Saisonspiel seinen ersten Saisonsieg. Auch Lotte musste am vergangenen Wochenende witterungsbedingt pausieren, konnte aber bereits ein Pflichtspiel im neuen Jahr absolvieren und gewann Mitte Januar souverän mit 3:0 gegen Schlusslicht Velbert. Trainer Fabian Lübbers zeigte sich zufrieden: „So ein Start gibt Selbstvertrauen.“ Der jüngste Trend der Gäste mahnt zur Vorsicht: In den vergangenen fünf Spielen sammelte Lotte zehn Punkte – genauso viele wie die Dortmunder. „Wenn sie Räume bekommen und schnell umschalten können, sind sie gefährlich. Es würde uns extrem helfen, wenn wir das Spiel kontrollieren. Wird es wild, könnte das für Lotte von Vorteil sein“, sagte Rios.
Integration Nach Einschätzung des Trainers hinterließen die Neuzugänge bisher einen starken Eindruck. Aufgrund seiner großen Erfahrung von vier Zweitliga-, 130 Drittliga- und 40 Regionalligaspielen ist der zuletzt vereinslose Kwadwo für die Rolle als Abwehrchef prädestiniert. Nach längerer Spielpause soll der 29-Jährige behutsam aufgebaut werden. „Er zeigt bereits, was wir uns erhofft haben. Er kommuniziert viel und übernimmt Verantwortung“, urteilt Rios.
Linksverteidiger Pejazic trainiert bereits seit Anfang Januar mit dem Team. Der 21-Jährige wurde in der Akademie von Salzburg ausgebildet und sammelte in seiner Karriere bislang 35 Einsätze in der österreichischen 2. Liga sowie 14 Partien in der UEFA Youth League. Zuletzt stand er beim slowakischen Erstligisten MFK Kosice unter Vertrag. „Er gibt Gas, will jeden Tag dazulernen und ist ein echter Teamplayer“ lobt der Coach.
Auch der vom Regionalligisten VfB Eichstätt verpflichteten Offensivspieler Mutove (21) wusste in seiner ersten Trainingswoche zu überzeugen. „Er kann Bälle vorne festmachen, ist auch Außen einsetzbar, sehr dynamisch und torgefährlich“, so Rios. Ob einer der Neuzugänge schon am Freitag in der Startelf steht, will der Trainer kurzfristig entscheiden.
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