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·24 maggio 2026

VfB Stuttgart: Wohlgemuth kämpft um Verbleib von Deniz Undav

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VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hat sich im Vertragspoker um Deniz Undav (29, Vertrag bis 2027) klar positioniert. Der Klub will den Nationalspieler langfristig halten – trotz eines schwierigen Transfersommers.

"Wir wollen nichts unterlassen, das sportlich und wirtschaftlich für den Verein zu rechtfertigen ist, um mit Deniz Undav über diesen und nächsten Sommer hinaus zusammenzuarbeiten", sagte Wohlgemuth gegenüber Sky nach wochenlangen Verhandlungen, die bislang zu keinem Ergebnis geführt haben.


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Wohlgemuth warnt vor anstrengendem Sommer

Gleichzeitig deutete der VfB-Sportvorstand an, dass der gesamte Transfersommer kompliziert wird. "Wir wollen weiter solide wirtschaften und müssen ja auch zwei Themen bedienen", erklärte er. Einerseits brauche Stuttgart eine Mannschaft, die den Anforderungen von Champions League und Bundesliga gerecht werde.

Andererseits müsse der Klub wirtschaftlich und sportlich langfristig planen. "Das eine spricht manchmal auch gegen das andere, aber klar ist, dass es wie immer ein anstrengender Transfersommer wird", so Wohlgemuth.

Dem Vernehmen nach fordert Undav rund sechs Millionen Euro Jahresgehalt – absoluter Vereinsrekord. Aktuell verdient der Stürmer etwa 4,5 Millionen Euro pro Jahr.

Undavs Zahlen lassen kaum Argumente gegen eine Verlängerung

Sportlich gibt es für den VfB keinen Grund, den Stürmer ziehen zu lassen. Undav kommt in der laufenden Saison auf 44 Einsätze mit 25 Toren und 15 Vorlagen. Kein deutscher Angreifer trifft häufiger, nur Harry Kane (32) liefert in der Bundesliga bessere Scorerwerte.

VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle hatte zuletzt erklärt, man wolle sich keinen Zeitdruck machen und konkrete Verhandlungen erst nach Saisonende intensivieren. Die Uhr tickt trotzdem: Ohne Einigung läuft Undavs Vertrag 2027 aus – der VfB würde im nächsten Sommer einen ablösefreien Abgang riskieren, oder müsste Undav in diesem Sommer verkaufen, um eine angemessene Ablöse einzunehmen.

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