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·6 febbraio 2026
VfL-Neuzugänge Adjetey und Belociand in der Startelf gegen BVB?

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·6 febbraio 2026

Kurz vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund richtet sich der Blick beim VfL Wolfsburg noch einmal auf den abgeschlossenen Transferwinter: Mit Jonas Adjetey und Jeanuel Belocian haben die Wölfe ihre Defensive verstärkt – stehen die beiden Neuzugänge gegen den BVB schon in der Startelf?
Der Montagabend brachte beim VfL Wolfsburg noch einmal Bewegung in einen Winter, der in der Autostadt ohnehin nicht ruhig verlaufen war. Mit dem Ende der Transferperiode schlossen die Verantwortlichen die Kaderplanung ab – und setzten dabei vor allem in der Defensive klare Akzente. Dass die Neuzugänge nun ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund erstmals so richtig in den Fokus rücken, ist weniger ein Zeichen von Aktualität als von sportlicher Logik. Der Blick nach vorn hilft, die Personalien einzuordnen.
Im Zentrum der Nachbetrachtung steht Jonas Adjetey. Der Innenverteidiger kam vom FC Basel nach Wolfsburg und bringt genau das Profil mit, das sich Sportdirektor Pirmin Schwegler gewünscht hatte. „Physisch sehr stark, schnell und zweikampfstark“, so die Kurzbeschreibung des 22-Jährigen, der bereits ghanaischer Nationalspieler ist. Adjetey hat beim VfL einen Vertrag bis 2030 unterschrieben – ein deutliches Signal, dass es sich nicht um eine kurzfristige Lösung, sondern um eine Investition in die Zukunft handelt. Die Schweizer Super League kennt er ebenso wie internationale Spiele, nun wartet die Bundesliga als nächster Schritt.
Kurzfristiger angelegt ist dagegen der Transfer von Jeanuel Belocian. Der VfL leiht den Franzosen bis zum Saisonende von Bayer 04 Leverkusen aus. In Wolfsburg wird Belocian mit der Rückennummer 6 auflaufen und sofort eine Option für die Innenverteidigung sein. Für einen Spieler, der bei einem Topklub unter Vertrag steht, geht es vor allem um Spielpraxis – für den VfL um zusätzliche Stabilität in einer Saisonphase, in der Ausfälle und Formschwankungen schnell teuer werden können.
Bereits gut zehn Tage vor dem Transferschluss hatte der VfL zudem im Sturm nachgelegt. Kento Shiogai wechselte vom niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen nach Wolfsburg, nach kicker-Informationen für rund neun Millionen Euro. Der 20-jährige Japaner unterschrieb ebenfalls bis 2030 und unterstrich schon vor seinem Wechsel, warum die Wölfe bereit waren, diese Summe zu investieren: sieben Tore in zwölf Ligaspielen sprechen eine klare Sprache. Shiogai ist nach Verteidiger Cleiton der zweite Winter-Neuzugang gewesen – und perspektivisch ein Spieler, der dem Offensivspiel neue Dynamik verleihen soll.
Nicht unerwähnt bleiben darf auch eine Personalie auf der Abgangsseite. Mathys Angely wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zum RSC Anderlecht. Für das 18 Jahre alte Abwehrtalent ist es der erste Schritt in den Profifußball auf höherem Niveau. Der belgische Rekordmeister sicherte sich zudem eine Option auf einen festen Transfer. Angely stand beim VfL bislang zweimal im Bundesliga-Kader, kam aber nicht zum Einsatz und spielte überwiegend in der A-Jugend. Die Leihe ist daher folgerichtig – für den Spieler wie für den Klub.
Ob Adjetey oder Belocian bereits am Samstag gegen Borussia Dortmund in der Startelf stehen, ist letztlich eine Frage der Trainingswoche und der taktischen Ausrichtung. Das Duell mit dem BVB dient dabei eher als Schaufenster denn als Maßstab. Wichtiger ist, dass der VfL Wolfsburg seine Hausaufgaben gemacht hat. Die Transfers sind abgeschlossen, der Kader ist breiter und variabler geworden. Jetzt beginnt die Phase, in der sich zeigen muss, wie schnell aus neuen Namen echte Verstärkungen werden.








































