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·30 novembre 2025

VfL Wolfsburg und das Ringen um Marcus Mann: Könnte ein Millionenangebot Hannover doch ins Grübeln bringen?

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Der VfL Wolfsburg sucht weiterhin eine neue sportliche Leitung. Rund zwei Wochen sind seit der Trennung von Sebastian Schindzielorz vergangen und die Zeit drängt. Die Wintertransferperiode rückt näher und der Bundesliga-Klub steckt tief in einer sportlichen Krise. Wunschkandidat Andreas Schicker bleibt in Hoffenheim. Damit rückte zuletzt Marcus Mann von Hannover 96 in den Mittelpunkt. Doch schnell wurde klar, dass auch dieser Weg alles andere als leicht wird.

Kind sagt ab und bleibt hart

Hannovers Klubchef Martin Kind äußerte sich gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung äußerst reserviert. Er habe erklärt, ein Wechsel von Mann sei für den Zweitligisten kein Thema. Marcus Mann habe Kind zwar darüber informiert, dass es ein Interesse aus Wolfsburg gebe, doch Hannover beschäftige sich laut Kind nicht mit einem Abgang. Er verwies auf den Vertrag bis 2029 und betonte, dass man sehr zufrieden sei und gemeinsam den Aufstieg anpeile.


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Kind ließ zudem erkennen, dass er keinerlei Gesprächsbereitschaft sehe. Nach seinen Worten wolle er dem VfL, sollte dieser offiziell anfragen, sehr deutlich mitteilen, dass sich Hannover nicht darauf einlasse. Auch eine mögliche Millionenablöse würde laut Kind keine Rolle spielen. Er habe sinngemäß darauf verwiesen, dass man nicht auf einem Markt für Feilscherei sei und Wolfsburg sich eher mit den eigenen Problemen befassen müsse.

Die Lage des VfL erhöht den Druck

Der VfL steht mit nur acht Punkten aus elf Ligaspielen, einer Trainerentlassung und einem unvollständig zusammengestellten Kader am Scheideweg. Die Position des Sportchefs muss zügig besetzt werden, um im Winter korrigieren zu können. Deshalb rührt die Dringlichkeit in Wolfsburg auch daher, dass ohne sportliche Führung kaum strategische Entscheidungen getroffen werden können.

Gerade dieser Druck lässt die Frage in den Vordergrund rücken, ob der Klub bereit wäre, für Mann tief in die Tasche zu greifen. Und ob ein solches Angebot Hannover doch zum Überlegen bringen könnte.

Würde ein Millionenbetrag Hannover beeinflussen?

Offiziell zeigt sich Martin Kind unbeeindruckt. Doch im Hintergrund wird diskutiert, ob eine hohe Ablöse die Lage in Hannover verändern könnte. In der zweiten Liga sind die finanziellen Möglichkeiten deutlich begrenzter als in der Bundesliga. Für einen Verein, der den Aufstieg als klares Ziel ausgerufen hat, könnte eine zusätzliche Summe im Winter durchaus eine Rolle spielen. Damit ließe sich der Kader weiter verstärken und die Chancen auf die Rückkehr ins Oberhaus erhöhen.

Die Hauptarbeit für diese Saison ist in Hannover erledigt. Der Kader steht und läuft. Eine Ablöse in Millionenhöhe könnte daher ein Argument sein, das intern zumindest geprüft wird. Auch wenn Kind öffentlich kein Interesse signalisiert, bleibt die Frage offen, wie absolut seine Linie ist, sollte Wolfsburg tatsächlich ein Angebot vorlegen.

Mann selbst denkt über den Schritt nach

Marcus Mann hat laut Berichten durchaus über die Wolfsburger Anfrage nachgedacht. Ein Wechsel zum VfL würde ihm eine leitende Rolle in der Bundesliga eröffnen, verbunden mit deutlich besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Sein Gehalt könnte sich mindestens verdoppeln. Auch sportlich hätte er größere Handlungsmöglichkeiten als in Hannover.

Aus dem Umfeld von Hannover ist laut WAZ zu hören, dass Mann sich mit der Situation intensiv auseinandersetzt. Die Aussicht, in Wolfsburg die sportliche Spitze zu übernehmen, ist reizvoll. Dennoch steht diesem Wunsch der harte Kurs seines Arbeitgebers entgegen.

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