Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi | OneFootball

Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·28 giugno 2026

Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi

Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi
Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi

OneFootball Video


Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi

Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi

Simon Bartsch

28 Juni, 2026

Der FC ist auch in der vordersten Kette auf der Suche nach Verstärkung. Ein spannender Name ploppte am Samstag auf und könnte tatsächlich passen in die Planungen des 1. FC Köln: Ist Chido Obi der gesuchte Zielstürmer?

Ausgerechnet in den letzten Saisonspielen fehlte Ragnar Ache den Geißböcken. Der Stürmer offenbarte damit unfreiwillig eine Lücke, die bei der Kaderplanung gemacht wurde. Es fehlte ein Backup. Diese Lücke wollen die FC-Bosse schließen und sind tatsächlich an einer Verpflichtung von Chido Obi interessiert. Eine spannende Lösung…

Chido Obi im Spiel gegen Fulham

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi
Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi
Immagine dell'articolo:Viel Physis, stark im Abschluss, aber auch noch Entwicklungsfelder – so spielt das „Wunderkind“ Chido Obi

Die 1:3-Niederlage gegen Newcastle United war besonders schmerzhaft. Ein einziger Punkt hätte an jenem Nachmittag im April gereicht, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Doch die Red Devils unterlagen den Magpies. An Chido Obi lief die Begegnung weitestgehend vorbei. Der Stürmer hatte seine Schwierigkeiten, wurde zur Pause beim Stand von 0:2 ausgewechselt. Zwar verkürzte ManU, der erhoffte Punkt blieb aber aus. Dennoch blickt Obi auf eine insgesamt starke Saison zurück. Der 18-Jährige ist in der U21 von Manchester United Stammspieler, kam in 16 von 21 Begegnungen zum Einsatz, zehn Mal von Beginn an. Beim 4:1-Erfolg über Leicester im Februar erzielte der Angreifer alle vier Treffer und ergatterte damit die Nominierung zum Spieler der Premier League 2 im Februar. Dass Obi ein herausragender Fußballer ist, ist den internationalen Scouts nicht verborgen geblieben. Der Stürmer gilt als eins der ganz großen dänischen Talente und wurde in frühen Jahren bereits als „Wunderkind“ gefeiert. Kein Wunder also, dass der FC wirklich auf den Spieler aufmerksam geworden ist. Nach Informationen von come-on-fc.com können sich die Kölner Verantwortlichen eine Verpflichtung durchaus vorstellen.

Stärken im Abschluss, Schwächen in der Luft

Die Datenlage ist auf jeden Fall vielversprechend. So liegt der Stürmer mit seinen erzielten Toren deutlich über dem xGoals-Wert. Zudem sucht Obi oft den Abschluss, trifft mit mehr als jedem dritten Versuch. Mehr als die Hälfte seiner Abschlüsse geht auch auf den Kasten. Seine Treffer haben also durchaus mehr mit Qualität als mit Abschlussglück zu tun. Eine Fähigkeit, die schon früh auffiel. Bereits in jungen Jahren beim FC Arsenal zeigte der Angreifer seine beeindruckende Abschlussstärke. In der U16 der Gunners traf der Stürmer in einem Spiel gegen Liverpool zehn Mal, Arsenal setzte sich 14:3 durch. Anschließend, in der U18, war er gegen Norwich in einer Begegnung sieben Mal, gegen West Ham fünf Mal erfolgreich. In jener Spielzeit traf er in 17 Partien 32 Mal. Ganz Europa wollte den Stürmer. Unter anderem auch die Bayern. Arsenal lockte mit einem langen, dem Vernehmen nach lukrativen Vertrag, doch Obi entschied sich für Manchester United, eine der Talentschmieden im Juniorenbereich Englands. Und auch dort sorgte der Stürmer umgehend für Furore. 17 Treffer in 16 Spielen in der Premieren-Saison bei der U18.

FC als gute Adresse

Doch was macht den Spieler so stark? Mit mehr als 3,5 Ballberührungen in der gefährlichen Zone gehörte Obi in der abgelaufenen Spielzeit zu den Angreifern der Premier League 2, die sich selbst immer wieder in gute Positionen bringen. Die vier Abschlüsse pro Spiel sind ein ähnlich beeindruckender Wert, ligaweit Spitze. Das Talent weiß, wo das Tor steht, findet die passenden Räume, um gefährliche Abschlusspositionen zu nutzen. Für einen 18-Jährigen beweist Obi einen echten Stürmerinstinkt – und der ist ganz sicher nicht angelernt. Mit seinem Tempo schafft es der Däne aber auch immer wieder, nach Vertikalpässen hinter die letzte Kette zu kommen. Dass der 18-Jährige technisch stark ausgebildet ist, ist bei den Stationen des Ausbildung kein Wunder und lässt sich vielleicht an einem überraschenden Wert ablesen. Denn nahezu jeder seiner langen Bälle kommt auch beim Mitspieler an. Eine Qualität, die ein Mittelstürmer aber nicht zwingend mitbringen muss und Angreifer in diesem Ausmaß auch so gut wie nie mitbringen.

Doch Obi offenbart auch einige Entwicklungsfelder, an denen der Angreifer noch arbeiten muss. Der Däne gewinnt beispielsweise im Schnitt nur einen von drei Luftzweikämpfen. Für einen Mittelstürmer, der über Physis kommt und mit 1,88 Metern zu den größeren Spielern der Mannschaft gehört, ein erstaunlich schwacher Wert. Obi ist zudem ein klassischer Stürmer. Mit Tempo über die Außen, ins Dribbling gehen, diese zu gewinnen, gehört jedenfalls nicht zu den Stärken des Angreifers. Genauso wenig glänzte Obi bislang als der große Vorlagengeber. Diese Schwächen sind bei einem 18-Jährigen keine Überraschung und kein Ausschlusskriterium – sie zeigen aber, dass Obi ein sehr spezifisches Profil hat: Strafraum, Abschluss, Volumen. Bei Manchester United hält man große Stücke auf den Stürmer, würde ihm aber zu gerne mehr Spielpraxis auf höherem Niveau ermöglichen. Der FC scheint aus Sicht der Red Devils eine gute Adresse, immerhin hat es bei Jahmai Simpson-Pusey auch geklappt. Allerdings wird es Obi gegen Ragnar Ache nicht leicht haben, sich durchzusetzen.


Visualizza l' imprint del creator