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·29 luglio 2026
Vinícius bleibt: Real erteilt Arsenal die Absage

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Am Dienstagmittag bereitete Arsenal noch sein erstes offizielles Angebot vor. Am Abend war die Sache erledigt. Nur kam das Nein nicht von Vinícius Júnior – es kam aus Madrid.
Sky Sports News meldete am Dienstag, dass Vinícius über diesen Sommer hinaus bei Real Madrid bleibt. Der Klub habe nicht die Absicht zu verkaufen und sei zuversichtlich, dass der Brasilianer einen neuen Vertrag unterschreibt. Weitere Gespräche mit seinen Beratern waren noch für diese Woche angesetzt. Die spanische „AS“ berichtet, die Verhandlungen würden nach Vinícius‘ Rückkehr aus dem Urlaub fortgesetzt.
Das ist eine Klubentscheidung, keine Spielerentscheidung. Vinícius hat nichts erklärt und nichts unterschrieben. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027, er geht also ins letzte Jahr – und genau diese Konstellation hatte Arsenal überhaupt erst auf den Plan gerufen.
Zwei Namen erklären die Kehrtwende. José Mourinho, seit dieser Saison Real-Trainer, schätzt Vinícius hoch ein und plant ihn als festen Bestandteil seiner Offensive. Und Florentino Pérez mischt persönlich mit, nachdem er öffentlich einen langfristigen Verbleib gefordert hatte. Ein ablösefreier Abgang 2027 ist für Real das Szenario, das es unter allen Umständen zu vermeiden gilt.
Der zwischenzeitlich als Warnsignal gelesene Transfer von Yan Diomande aus Leipzig hat mit alledem laut Sky nichts zu tun. In Madrid stellt man sich eine Offensivreihe vor, in der Diomande rechts spielt, Mbappé zentral und Vinícius links – dort, wo er ohnehin hinwill.
Für die Gunners war das Interesse real, aber früh und an Bedingungen geknüpft – vor allem an den Kosten. Die BBC bezifferte eine Mindestablöse von 130 Millionen Pfund, dazu ein Gehalt, das jeden bisherigen Arsenal-Rekord gesprengt hätte. Zu Klubgesprächen kam es nie. Als Alternativen laufen nun Bradley Barcola, Nico Williams und Julián Álvarez durch die Berichterstattung.
Bleibt die Frage, wann aus einer Absicht ein Vertrag wird. Über die Verlängerung wird seit mehr als einem Jahr verhandelt, mehrfach schien eine Einigung nah, mehrfach scheiterte sie an der Gehaltsfrage. Real ist zuversichtlich – das war der Klub vor zwölf Monaten auch. Solange keine Unterschrift auf dem Papier steht, ist diese Geschichte vertagt und nicht beendet.
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