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·8 aprile 2026

Wegen Muheim-Sperre: HSV-Reservist plötzlich wieder wichtig?

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Gegen den FC Augsburg kassierte der HSV den bereits siebten Platzverweis dieser Saison. Damit sind die Rothosen einsame Ligaspitze.

Beim 1:1 gegen die Fuggerstädter erwischte es ausgerechnet Dauerbrenner Miro Muheim, der Anton Kade mit einer Notbremse zu Fall gebracht hatte. „Ich habe das Foul nicht gewollt. Ich bin auf ihn draufgefallen“, erklärte Muheim im Anschluss. Der Schweizer beschrieb die Situation so: „Ich habe den Ball, will ihn klären und erwische den Ball nicht richtig. Dann läuft er da rein.“


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Trotzdem bestehen an der Richtigkeit der Entscheidung von Schiedsrichter Deniz Aytekin keinerlei Zweifel. Die Folge: In den kommenden Begegnungen gegen den VfB Stuttgart (12.4) und Werder Bremen (18.04) wird der HSV auf seinen Stammlinksverteidiger, der in 27 von 28 Partien zum Einsatz kam, verzichten müssen.

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Foto: Getty Images

HSV: Drei Kandidaten für die Muheim-Rolle

Aber wer könnte Muheim ersetzen? Noah Katterbach, sein nomineller Backup, spielt keine sportliche Rolle mehr und dürfte den Verein im Sommer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Auch in den nächsten Wochen wird Merlin Polzin kaum auf ihn setzen.

Daher besitzt William Mikelbrencis die besten Karten auf die Muheim-Rolle. Der junge Franzose nahm diese Position schon in der Schlussphase gegen Augsburg ein. Beim 2:2 gegen den FC Bayern machte er sogar sein wahrscheinlich bestes Spiel im HSV-Trikot auf der linken Seite.

Für die dadurch vakant werdende rechte Schiene gibt es drei Alternativen. Doch sowohl Bakery Jatta als auch Nicolas Capaldo verpassten die vergangenen Spiele und dürften gegen Stuttgart in erster Linie für einen Bankplatz infrage kommen.

Bleibt also nur noch Giorgi Gocholeishvili. Nach einem starken Saisonstart rutschte die Donetsk-Leihgabe mehr und mehr in die Reservistenrolle. In den letzten 14 Spielen stand er nur ein einziges Mal in der Startelf. Beim anspruchsvollen Auswärtsspiel in Stuttgart könnte Gocholeishvili also die Chance erhalten, sich mal wieder über eine längere Distanz zu präsentieren – und womöglich doch noch für einen festen Transfer nach Saisonende zu bewerben. Die Kaufoption liegt bei etwa vier Millionen Euro.

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