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·8 giugno 2026

Werder will diesen Japaner halten aber die WM bremst alles aus

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Yukinari Sugawara steht vor seiner ersten Weltmeisterschaft und gleichzeitig vor der wichtigsten Transferentscheidung seiner Karriere. Werder Bremen will den Rechtsverteidiger über den Sommer hinaus halten, eine schnelle Einigung ist jedoch nicht in Sicht. Die Bremer warten geduldig auf das Ende des Turniers.

Kaufoption zu teuer und Southampton unter Druck

Wie die Deichstube berichtet, rechnet sich Werder durchaus Chancen aus, den 25-Jährigen dauerhaft zu verpflichten. Die ursprünglich vereinbarte Kaufoption von sechs Millionen Euro will der Verein dabei jedoch nicht ziehen. Stattdessen streben die Norddeutschen Verhandlungen mit dem FC Southampton mit dem Ziel an, den Preis spürbar zu drücken.


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Die Ausgangslage spricht dabei für Bremen. Southampton verpasste den Aufstieg in die Premier League und soll auf Einnahmen aus Spielerverkäufen angewiesen sein. Ein günstigerer Deal liegt also im Bereich des Möglichen. Klarheit soll es jedoch erst nach dem Ende der WM geben, an der Sugawara mit Japan teilnimmt.

Der 25-Jährige wechselte im Sommer 2025 auf Leihbasis an den Osterdeich, nachdem Southampton ihn ein Jahr zuvor für sieben Millionen Euro von AZ Alkmaar verpflichtet hatte. In der abgelaufenen Bundesligasaison kam der Japaner auf 23 Ligaeinsätze mit vier Vorlagen. Ausgebildet bei Nagoya Grampus, hatte er bei AZ über rund 200 Pflichtspiele gereift, ehe er den Schritt nach England und anschließend nach Bremen wagte.

Erster WM-Auftritt nach zwei verpassten Turnieren

Für Sugawara persönlich steht in diesen Wochen ohnehin ein besonderer Moment im Vordergrund. Sowohl die Olympischen Spiele 2021 in Tokio als auch die WM 2022 in Katar hatte er verpasst. Nun steht er erstmals im Aufgebot der Samurai Blue. „Damit geht ein Kindheitstraum in Erfüllung", sagte der Rechtsverteidiger nach seiner Nominierung. Japan trifft in Gruppe F auf die Niederlande, Tunesien und Schweden. Sugawara gehört als einer von sechs Bundesligaspielern zum japanischen Aufgebot.

Werder wird die Verhandlungen also frühestens nach dem WM-Aus Japans aufnehmen. Ob Southamptons Finanzsituation den Norddeutschen letztlich die erhoffte Verhandlungsmacht verschafft, bleibt bis dahin offen.

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