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·2 marzo 2026
"Wir brauchen ihn": Real-Profi Rodrygo bricht Lanze für Ex-Barça-Star Neymar

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·2 marzo 2026

Aufgrund einer Knie-OP hat Neymar (34) in diesem Jahr erst drei Pflichtspiele für den FC Santos absolviert. Vor diesem Hintergrund schwinden die Chancen des früheren Barça-Stars auf ein WM-Ticket. Landsmann Rodrygo (25) machte sich jetzt trotzdem für eine Selecao-Nominierung stark.
Seit 2023 lief Neymar nicht mehr für die brasilianische Nationalmannschaft auf. Damals zog sich der Angreifer einen Kreuzbandriss zu. Im Anschluss kämpfte er außerdem wiederholt mit Verletzungen. Viele Fußballfans rechnen deshalb nicht mehr damit, dass der teuerste Spieler der Welt bei der kommenden WM auflaufen wird – im Gegensatz zu Real Madrids Rodrygo.
"Das ist logisch. Für mich steht da nichts zur Debatte", sagte der Rechtsaußen in der Sendung Um Dia Com mit Blick auf Neymars Fähigkeiten. "Aber wir wissen natürlich, dass er fit sein muss, sich vorbereiten muss, er kommt ja von einer Knieoperation zurück. Ohne ihn wird es nicht so elegant klappen, zu gewinnen, deshalb brauchen wir ihn."
Ob diese Worte bis zu Carlo Ancelotti (66) durchdringen? Der Selecao-Coach weiß selbstverständlich um Neymars Ansehen in Brasilien. Er kann die sportlichen Gründe, die gegen eine Nominierung des Stürmers sprechen aber zugleich nicht ignorieren. In einem Interview Ende 2025 hielt sich der Italiener diesbezüglich deshalb noch bedeckt.
"Er muss 100 Prozent geben", forderte Ancelotti lediglich. "Nicht nur Neymar, sondern jeder. Wenn ein Spieler nur 90 Prozent gibt, wähle ich jemand anderen, der 100 Prozent gibt."
Noch etwas drastischer drückte sich da Brasiliens Präsident Lula (80) bei der Siegerehrung der World Cup Trophy Tour in Brasilia aus. Ohne Neymars Namen zu nennen, wies das Staatsoberhaupt darauf hin, dass Ancelotti nur die formstärksten und fittesten Spieler mit zur WM nehmen wird.
"Er wird niemanden nur aufgrund seines Namens nominieren. Nur diejenigen, die aktiv an Wettkämpfen teilnehmen, trainieren und bereit sind, werden ausgewählt", sagte Lula.









































