RB Leipzig
·16 aprile 2026
"Wird eine große Rolle spielen": Das sagt Fjörtoft vor dem Topspiel

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Er war von 1998 bis 2001 Spieler und Publikumsliebling von Eintracht Frankfurt: Jan Aage Fjörtoft. 1999 rettete er die Hessen in letzter Sekunde vor dem Abstieg. Der Norweger kennt sich bei der SGE und im deutschen Fußball bestens aus. Fjörtoft ist hierzulande und international als TV-Experte in Erscheinung getreten.
Vor dem Auswärtsspiel unserer Roten Bullen tippt der 59-Jährige das brisante Duell am Samstag, blickt auf den Kampf um die internationalen Plätze und schwärmt von zwei RBL-Stars.

Das Duell zwischen dem Tabellenvierten und Tabellensiebten lässt sich Jan Aage Fjörtoft, der von 2011 bis 2014 selbst als Sky-Experte das Topspiel mit begleitet hatte, nicht entgehen. "Ich freue mich natürlich auf die Partie. Ich hatte die Ehre, die ersten drei Saisons beim Bundesliga-Topspiel dabei zu sein. Diese Spiele gefallen mir sehr", erklärt der Norweger.
Die Frankfurter müssen gewinnen, um Rang sieben vor den lauernden Freiburgern zu verteidigen und noch eine Restchance auf Platz sechs zu haben. RBL will einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation machen und könnte an Stuttgart vorbei auf Rang drei klettern. Nach dem 30. Spieltag treffen die Roten Bullen unter anderem noch auf Freiburg, die Eintracht bekommt es noch mit Stuttgart zu tun.

"Bei einem Spiel mit Frankfurter Beteiligung muss ich mit meinem Herz tippen. Ich tippe, dass die Eintracht 2:1 gewinnt", hofft Jan Aage Fjörtoft auf einen Heimsieg, fügt aber hinzu: "Gleichzeitig glaube ich, dass Leipzig in die Champions League kommt. Es gibt ein paar entscheidende Spiele. Das Leverkusen-Spiel wird ein Knaller!
Sie muss aufpassen, dass sie gegen Freiburg gewinnen am letzten Spieltag, denn wir wollen den siebten Platz. Unser Proficamp ist im Herzen von Europa, deshalb müssen wir in Europa spielen", sagt er mit einem Lächeln.
In der heißen Phase der Saison kommt es darauf an, auf dem Peak seiner Leistungsfähigkeit zu sein und gleichzeitig einen kühlen Kopf zu bewahren. Das weiß auch Jan Aage Fjörtoft, der sich mit seinem Übersteigertor für die SGE in einem Herzschlagfinale gegen Kaiserslautern Ende der Neunzigerjahre unsterblich gemacht hat.
"Es geht darum, wie viele Einzelspieler du hast, die mit Druck umgehen können. Oft ist die mentale Stabilität in der Mannschaft ein Spiegelbild von dem Trainer. Mentalität wird eine sehr große Rolle spielen. Es geht darum, nicht zu viel über Konsequenzen nachzudenken", meint der frühere Mittelstürmer.
Das Team von Ole Werner hat in den letzten Wochen bewiesen, dass es dem Druck standhalten kann und wenn nötig, wie gegen Augsburg und Gladbach, spät die Siege auf seine Seite zieht.
"Man hat Top-Matchwinner in der Mannschaft und Ausnahmespieler, die Spiele entscheiden können. RB Leipzig gefällt mir in dieser Saison sehr gut. Ich freue mich immer, das Team spielen zu sehen", sagt Jan Aage Fjörtoft, der zwei RBL-Stars ganz besonders gerne zuschaut.

Großen Gefallen hat Jan Aage Fjörtoft an Yan Diomande gefunden, der sich gegen Gladbach (1:0) wieder zum Matchwinner kürte: "Wenn du es nicht liebst, Diomande Fußball spielen zu sehen, dann solltest du dich vom Fußball fernhalten. Was er diese Saison gemacht hat, ist sensationell. Er spielt mit so viel Begeisterung, mit so viel Leidenschaft. Dafür gehen die Fans in Stadion."
Sehr genau verfolgt der Norweger auch die Leistungen seines Landsmannes Antonio Nusa, der mit der Nationalelf im November die erstmalige WM-Teilnahme seit 1998 klargemacht hatte. Im alles entscheidenden Auswärtsspiel der Gruppenphase ebnete Antonio mit seinem Tor zum 1:1 in Italien den Weg für die WM-Qualifikation der "Löwen" (Endstand: 4:1).
"Antonio Nusa spielt sehr gut für Norwegen. Sein Eins-gegen-eins ist sensationell. Wir freuen uns, ihn und andere junge Norweger bei der WM zu sehen", blickt der 71-fache Nationalspieler Jan Aage Fjörtoft voller Vorfreude auf den Sommer.

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