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·9 gennaio 2026
WM-Teilnahme? Schalke-Torhüter Karius bringt sich in Stellung

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·9 gennaio 2026

Nach einer starken Hinrunde mit dem FC Schalke 04 rückt Loris Karius plötzlich wieder in den Fokus der Nationalmannschaft. Der 32-Jährige bleibt zwar gelassen, doch die WM 2026 ist für ihn nicht mehr nur ein ferner Traum.
Die starken Leistungen von Loris Karius beim FC Schalke 04 bleiben nicht unbemerkt. Während die Königsblauen nach einer beeindruckenden Hinrunde an der Spitze der 2. Bundesliga überwintern, rückt der 32-Jährige plötzlich auch in den Fokus der Nationalmannschafts-Debatte. Mit Blick auf die WM 2026 stellt sich die Frage: Könnte Karius tatsächlich noch einmal ein Thema für den DFB werden?
Sportlich liefert der Torhüter derzeit überzeugende Argumente. Neun Spiele ohne Gegentor, große Ruhe am Ball und eine klare Führungsrolle in der Mannschaft – Karius ist einer der Garanten für Schalkes Erfolg. Nach schwierigen Jahren hat er in Gelsenkirchen wieder Stabilität gefunden und zählt aktuell zu den konstantesten Keepern der Liga.
Trotz der aufkommenden Spekulationen bleibt der Schlussmann betont gelassen. In einer Medienrunde machte er deutlich, dass er seinen Fokus nicht auf mögliche Nominierungen richtet: „Ich habe natürlich persönliche Ziele, die ich aber für mich behalte.“ Ein leiser Traum schwingt mit, wenn er über das Nationalteam spricht. „Falls sich durch meine Leistung und die der Mannschaft in der Rückrunde irgendwas ergibt, wäre das super.“
Die Situation im Tor der deutschen Nationalmannschaft ist aktuell alles andere als festgefahren. Oliver Baumann gilt als gesetzt, dahinter ist vieles offen. Marc-André ter Stegen hatte zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen, Manuel Neuer denkt über seine Zukunft nach, Alexander Nübel und Finn Dahmen bringen zwar Qualität mit, haben aber noch keinen unumstrittenen Status.
Dass die Ligazugehörigkeit kein Ausschlusskriterium sein muss, zeigt der Blick in die Vergangenheit. Immer wieder schafften Spieler aus der zweiten Liga den Sprung ins DFB-Team – auch auf der Torwartposition. Karius weiß um die Konkurrenz, ordnet seine Chancen aber realistisch ein: „Mit Sicherheit ist es in Deutschland so, dass gerade einige Torleute auf ähnlichem Niveau sind, die man zur Nationalmannschaft mitnehmen könnte.“
Ob Loris Karius am Ende tatsächlich noch einmal das DFB-Trikot tragen wird, ist offen. Klar ist jedoch: Mit jeder starken Partie im Schalker Tor bringt er sich weiter ins Gespräch – und hält sich die Tür zur größten Bühne des Weltfußballs zumindest einen Spalt breit offen.









































